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Shopware 6 - Entdecke die technischen Highlights vom Early Access Version 2

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Wir sind beim Early Access Version 2 angekommen und möchten Dir hier eine kurze Übersicht über den aktuellen Status, die geplante Roadmap und einen Blick hinter die Kulissen von Shopware 6 geben. Das Release einer zweiten offiziellen Early Access Version richtet sich eigentlich weniger an Dich als externen Entwickler, immerhin arbeitest Du momentan sowieso auf dem Master, oder etwa nicht? Es ist ein Release das für uns intern einen Meilenstein darstellt und dazu dient, den Anwender, also Händlern da draußen, ein bestimmtes Set an Features zu bieten. Auch die EA2 wird wieder als Installer auf shopware.com verfügbar sein.

Aber unabhängig davon, dass es kein reines Entwickler-Release ist, möchten wir Dir trotzdem ein paar interessante Neuerungen näher bringen.

Tolle Neue Dinge

Grundsätzlich tut sich bei Shopware 6 natürlich eine Menge, mehr als in einen Blogbeitrag zum Thema passt.

Deshalb gibt es eine praktische, von unseren Devs gepflegte Sektion in der Dokumentation, in der alle Neuerungen aufgelistet sind: Recent Changes

Aber nun zu den Rosinen, die wir für Dich herausgepickt haben.

Verbesserte Plugin-Funktionen

Plugins unterscheiden sich in Shopware 6 von Symfony Bundles durch die hinzugefügten Lifecycle-Events.

Mit der zweiten Early Access Version ist es jetzt möglich, in der activate und deactivate Methode eines Plugins alle Services von Shopware zu nutzen. Auch eigene Services können konsumiert werden.

Das bedeutet, dass Plugins ab der EA2 jetzt auch komplexe De- und Aktivierungslogiken abbilden können. Zudem wurde die Reihenfolge der Lifecycle-Events angepasst: Die deactivate-Methode wird nun immer vor der uninstall-Methode aufgerufen, auch wenn der Benutzer lediglich ein uninstall ohne vorherige Deaktivierung ausführt.

Statische Code-Analyse

Neben PHPStan wird nun auch Psalm ausgeführt. Auch wenn beide Tools ähnlich funktionieren, haben beide neben ihren Überschneidung individuelle Vorteile, die Dir nun in ihrer Gesamtheit zugute kommen. Außerdem haben wir noch weitere Regeln für PHPStan hinzugefügt. Jeder mag schließlich Regeln, oder etwa nicht? ;)

Eine kurze Dokumentation dazu findet sich hier. 

HTTP Cache Warmup

Aus Shopware 5 bereits bekannt, kommt das Warmup des HTTP-Cache nun auch nach Shopware 6. Damit ist es jetzt möglich, nach einem Leeren des Cache selbigen wieder neu anzulegen, indem automatisiert alle Routen bzw. Seiten der Storefront aufgerufen werden.

Je nach Größe des Shops kann das einige Zeit dauern, weshalb wir hier einiges verbessert haben. Es gibt nun eine Abstraktionsebene zwischen dem tatsächlichen Storage (also z.B. Dateisystem) und Symfony. Dadurch kann sehr einfach ein Redis oder ähnliches als Storage für den HTTP Cache angebunden werden.

Außerdem gibt es als erweitertes Setup mehrere parallele Worker, die die Routen der Storefront gleichzeitig und damit deutlich schneller abarbeiten.

Im Standard ist hier lediglich ein Worker vorhanden, der über den Admin angesteuert wird. Das sorgt dafür, dass der Cache Warmup wie aus Shopware 5 gewohnt ohne weiteres Setup über den Admin aufrufbar ist. Wer es gern schneller, tiefer, breiter möchte: Hier geht es zur Dokumentation.

Verbessertes Theme Handling

Änderungen in der Theme Konfiguration werden nun automatisch erkannt und die Konfiguration wird aktualisiert. Das funktioniert auch per command bin/console theme:refresh. Vorbei ist damit die Zeit, in der Änderungen in der Konfiguration erforderten, das komplette Theme neu installieren zu müssen.

Refakturierte State-Machine

Du nutzt Shopware 6 State Machines in Deinem Plugin? Dein Leben wurde gerade um einiges einfacher. Kurz gesagt haben wir eine Menge bisher notwendigen Boilerplatecodes zur Seite geräumt.

Hier findest Du die Änderung im Detail.

State Machines in Shopware 6 dienen dazu, Workflows bei Checkout, Zahlung und Lieferung zu konfigurieren. Als Beispiel gibt es in der Dokumentation den Bestellprozess.

HTML in Snippets

Kurz, aber gut: In Snippets ist ab EA2 einfaches HTML zur Formatierung erlaubt.

Was kommt als nächstes?

Beim ersten Release von Shopware 6 geht es uns vor allem um Stabilität. Von daher hält sich die Zahl der Features, die bis dahin noch kommen, in Grenzen.

Geplante Features für Händler entnimmst Du am einfachsten der Roadmap.

Davon abgesehen hier zwei Dinge, auf die Du Dich freuen darfst:

  • API-Versionierung
  • Mehrfachvererbung in der Administration

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Hinter den Kulissen

Eine Software schreibt sich nicht von selbst - Zumindest noch nicht. Für etwas vom Format von Shopware 6 sind eine Menge Menschen notwendig, die lieben, was sie tun.

An der Entstehung von Shopware 6 sind momentan 200 Menschen beteiligt. Dazu zählen Entwickler genauso wie alle anderen, die bei Shopware arbeiten und Teil der Reise sind, auf die sich das Shopware-Team anno 2000 begeben hat - Damals noch mit deutlich dünnerer Personaldecke im Kinderzimmer des Gründers Stefan Hamann.

Aber auch die 200 Angestellten sind immer noch zu wenige, wenn man Shopware in seiner Gesamtheit erfassen möchte. Du bist Teil davon, als Leser dieses Blogs. Die Menschen, die Code beitragen, die Plugins entwickeln, Shops auf- und einsetzen und ihren Freunden von diesem tollen, blauen Shopsystem erzählen. Die Community ist und bleibt das, was Shopware ausmacht, die Menschen hinter dem Code und der Technik. Das ist uns bewusst und das ist es, was wir an Shopware lieben - Dich. :)

Danke, dass Du Teil von Shopware bist!

(Und falls Du das anders siehst: Wir mögen Dich trotzdem, danke, dass Du den Blogbeitrag gelesen hast.)

Um das noch ein wenig persönlicher zu gestalten, zum Abschluss ein paar Antworten auf die Frage “Was bedeutet Shopware für Dich?”:

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