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6 Beliebte B2C E-Commerce Software für dein Unternehmen

6 Beliebte B2C E-Commerce Software für dein Unternehmen

Ein zuverlässiges und gut bedienbares Shopsystem ist die Grundlage für erfolgreichen E-Commerce. Die Auswahl ist groß und die Systeme unterscheiden sich teils deutlich in Funktionsumfang, Kosten und Aufbau.

Wie wähle ich die beste B2C E-Commerce Software aus?

Bei der Auswahl einer Software für dein B2C E-Commerce geht es darum, die Software zu finden, die dein Angebot und deine Abläufe abbilden kann und die Erwartungen deiner Kunden an einen schnellen, sicheren Einkauf erfüllt. Die folgenden Kriterien kannst du als Checkliste nutzen:

  • Checkout und Mobile-First: Wichtig, da der Großteil der Käufe über Smartphones erfolgt. Das System sollte Express-Zahlarten (z. B. Apple Pay, Google Pay, PayPal One Touch) und Gastbestellungen ohne Registrierungszwang unterstützen.

  • Aktionen, Rabatte und Streichpreise: Relevant, wenn du Marketing-Kampagnen, saisonale Sales oder automatische Rabattregeln ohne Programmieraufwand steuern möchtest.

  • Varianten- und Produktdatenmanagement: Entscheidend bei Sortimenten mit vielen Farben, Größen oder technischen Angaben. Eine übersichtliche Auswahl und Filterung im Shop ist die Basis für eine gute Conversion-Rate.

  • Omnichannel- und POS-Anbindung: Wichtig für Händler mit Filialen, um Bestände, Preise und Kundenkonten zwischen Onlineshop und Ladengeschäft (Point of Sale) in Echtzeit zu synchronisieren.

  • Automatisierte Kundenkommunikation: Sinnvoll, wenn Status-Updates zu Bestellung, Versand und Retouren sowie personalisierte Empfehlungen (z. B. „Passend zu deinem Kauf“) automatisch versendet werden sollen.

  • CMS: Hilfreich, wenn neben den Produkten auch Landingpages, Ratgeber, Blogbeiträge oder Markenwelten einfach erstellt und mit Artikeln verknüpft werden sollen.

  • KI-gestützte Produktsuche und Empfehlungen: Relevant, wenn Kunden über eine intelligente Suche (die auch Tippfehler oder Beschreibungen versteht) schnell zum richtigen Produkt geführt werden sollen.

  • DSGVO-Konformität und Sicherheit: Wichtig für den DACH-Markt. Das System muss Funktionen für rechtssichere Checkouts, Cookie-Einwilligungen und die Datenlöschung nach aktuellen Standards bieten.

  • Schnittstellen (API) zu ERP und Logistik: Notwendig, wenn Daten nahtlos an die Warenwirtschaft, das CRM oder Versanddienstleister (z. B. DHL, DPD) übertragen werden sollen, um manuellen Aufwand zu vermeiden.

Dieser Beitrag wurde von Shopware erstellt und stellt eine redaktionell aufbereitete Marktübersicht dar. Er dient der Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder objektive Bewertung im Sinne eines unabhängigen Tests. Die folgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter (Stand: Januar 2026). Sie dienen ausschließlich zur Orientierung. Änderungen durch die Anbieter sind jederzeit möglich; für Aktualität und Vollständigkeit kann keine Gewähr übernommen werden. 

Dieser Beitrag enthält eine Vorstellung von Shopware im Rahmen eines Marktüberblicks. Er basiert auf sorgfältiger Recherche, ist jedoch kein objektiver Testbericht, sondern eine redaktionell aufbereitete Gegenüberstellung mit teilweise werblichen Elementen. Alle genannten Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber und werden nur zu Vergleichszwecken aufgeführt. Die Reihenfolge  stellt keine Bewertung dar. Shopware steht in keiner geschäftlichen Beziehung zu den genannten Anbietern.

Top 6 B2C E-Commerce Software

1) Shopware

Shopware ist eine E-Commerce-Software aus Deutschland, die als kostenlose Open-Source-Variante (Community Edition) und in drei kommerziellen Plänen (Rise, Evolve, Beyond) angeboten wird. Shopware wird für B2C-Onlineshops eingesetzt, B2B-Shops sind ebenfalls möglich.

  • Shopping Experiences (CMS-Editor): Für das Erstellen von Startseiten, Landingpages, Kategorieseiten und Markenwelten per Drag & Drop, ohne Entwickleraufwand.

  • Steuerung von Preisen, Versand, Inhalten: Für automatische Preis- und Versandlogiken sowie individuelle Inhalte je nach Kundengruppe, Warenkorbwert, Land oder Zeitraum.

  • Automatisierung von Abläufen: Für automatisierte Prozesse wie Bestellbestätigungen, Statuswechsel, interne Benachrichtigungen oder Integrationen über Webhooks.

  • Shopware AI: Für KI-gestützte Content-Erstellung und Übersetzung, Produkttextoptimierung, Bewertungsauswertungen und weitere automatisierte Assistenzfunktionen.

  • Headless- und API-Fähigkeit: Für die Anbindung an ERP-, PIM-, CRM-Systeme, Marktplätze oder eigene Frontends wie Apps und Portale.

  • Retouren, Subscriptions und Multi-Inventory: Für integriertes Retourenmanagement, Abo-Modelle sowie die Verwaltung mehrerer Lagerstandorte mit getrennten Beständen (umfangreiche Funktionen ab Beyond).

  • Betriebsmodelle (Self-hosted und Cloud): Für große Wahlfreiheit beim Hosting, von eigenen Servern oder deutschen/europäischen Rechenzentren bis zu Cloud-Betrieb über Shopwares Infrastruktur.

Preise von Shopware (Stand: Januar 2026, Quelle: Shopware Website):

Shopware erhältst du in drei Preisstufen ab 600 € im Monat. Bereits die erste Stufe Rise enthält die Shopware KI, 3D-Funktionen und unbegrenzte Verkaufskanäle. Weitere Features kommen in den Stufen Evolve (ab 2.400 € im Monat) und Beyond (ab 6.500 € im Monat) hinzu.

2) Shopify

Shopify ist eine Software-as-a-Service (SaaS) Plattform für den B2C-Handel. Das System funktioniert cloudbasiert, wodurch die technische Wartung der Infrastruktur sowie Sicherheitsupdates durch den Anbieter erfolgen.

  • Checkout-System: Beinhaltet eine integrierte Zahlungsabwicklung (Shopify Payments) sowie beschleunigte Bezahlverfahren wie Shop Pay. Gastbestellungen und One-Click-Checkouts sind im Standard enthalten.

  • App-Ökosystem: Funktionen, die über den Kernumfang hinausgehen (z. B. Abonnements, erweiterte SEO-Tools oder Treueprogramme), werden über einen Marktplatz für Drittanbieter-Anwendungen integriert.

  • KI-Funktionen (Shopify Magic): Beinhaltet Werkzeuge zur automatisierten Erstellung von Produktbeschreibungen, Bildbearbeitung und einen Assistenten (Sidekick) zur Verwaltung von Store-Einstellungen per Texteingabe.

  • POS-Integration: Das System bietet eine eigene Point-of-Sale-Lösung (Shopify POS) zur Synchronisation von Beständen, Verkäufen und Kundendaten zwischen Ladengeschäft und Onlineshop.

  • Hosting und Infrastruktur: Die Software nutzt ein globales Content Delivery Network (CDN) und skaliert die Serverkapazitäten automatisch bei steigenden Besucherzahlen.

  • Internationalisierung: Über Shopify Markets lassen sich länderspezifische Währungen, Sprachen und lokale Steuersätze in einer Instanz verwalten.

  • Prozessautomatisierung: Mit dem Tool Shopify Flow können regelbasierte Arbeitsabläufe (z. B. Bestandsmeldungen oder Kunden-Tagging) erstellt werden.

  • Datenschutz und DSGVO: Shopify hat seinen Hauptsitz in Kanada. Laut öffentlich zugänglichen Angaben betreibt das Unternehmen Teile seiner Infrastruktur auch außerhalb der Europäischen Union. Shopify stellt Funktionen zur Unterstützung der DSGVO-Konformität bereit, z. B. Datenverarbeitungsanhänge (Data Processing Addendum). Für die rechtskonforme Einbindung von Cookie-Bannern und Rechtstexten im deutschen Markt kann abhängig vom jeweiligen Setup die Nutzung zusätzlicher Apps oder externer Dienste erforderlich sein. Unternehmen sollten im Einzelfall prüfen, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen für ihr Geschäftsmodell gelten.

Preise von Shopify (Stand Januar 2026, Quelle: Shopify Website):

Angeboten werden vier Paketgrößen mit steigendem Funktionsumfang. Das kleinste Paket Basic kostet ab 25€ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. In den größeren Paketen steigen die Anzahl der Mitarbeiterkonten, der Umfang des Supports und mehr. Das größte Paket Plus kostet ab 2.100 € pro Monat.

3) JTL-Shop

JTL-Shop ist eine in Deutschland entwickelte Shopsoftware, die eng mit der Warenwirtschaft JTL-Wawi zusammenarbeitet. Das System wird in der Regel selbst gehostet und ist auf den Einsatz im deutschsprachigen E-Commerce ausgerichtet. Neben einer kostenlosen Community-Variante stehen kostenpflichtige Editionen und Cloud-Bundles zur Verfügung, die unterschiedliche Leistungsumfänge und Supportstufen abdecken.

  • Integration mit JTL-Wawi: Steuerung von Produkten, Preisen, Beständen und Bestellungen in JTL-Wawi und automatische Synchronisierung mit dem Onlineshop sowie weiteren Verkaufskanälen.

  • OnPage Composer für Inhalte und Landingpages: Erstellung von Seiten per Drag-&-Drop direkt im Frontend, inklusive Portlets für Texte, Bilder, Videos und Produktdarstellungen.

  • Template-Ökosystem: Bereitstellung eines responsiven Standard-Themes sowie Zugriff auf zahlreiche zusätzliche Templates im JTL-Extension-Store.

  • Performance-Optimierungen: Automatische Ausgabe von Bildern im WebP-Format, Lazy Loading und responsive Bildgrößen zur Verbesserung der Ladezeiten.

  • SEO-Funktionen: Verwaltung suchmaschinenfreundlicher URLs, Meta-Titel und Meta-Beschreibungen; Erweiterung um zusätzliche SEO-Features über Plugins.

  • Consent Manager und DSGVO-Unterstützung: Verwaltung von Einwilligungen für Plugins und Tracking-Dienste sowie integrierte Double-Opt-In-Funktionen.

  • Erweiterungen über den JTL-Extension-Store: Zugriff auf zahlreiche Plugins für Zahlarten, Marketing, Newsletter, Suche, Tracking, Produktdarstellung und weitere Funktionen.

  • Mobile-taugliches Backend: Backend-Oberfläche, die für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert ist.

Preise von JTL-Shop (Stand: Januar 2026, Quelle: JTL Website):

JTL-Shop wird in mehreren Lizenzstufen angeboten, beginnend bei einer kostenlosen Community-Edition. Die kostenpflichtigen Editionen starten bei 99 € pro Monat für das Paket “Advanced” und dem Supportlevel BRONZE. Mit den Preisen steigen Funktionsumfang und Supportniveau an.

4) Spryker

Spryker ist ein in Deutschland entwickeltes Shopsystem. Die Software setzt auf kombinierbare Bausteine, sodass Shops und Marktplätze sowie auch B2B-Lösungen eigens zusammengestellt werden können. Spryker läuft in der Regel in der Cloud und wird häufig dann eingesetzt, wenn ein Unternehmen stark wächst, besondere Prozesse abbilden muss oder mehrere digitale Verkaufskanäle miteinander verbinden will.

  • Module: Das System besteht aus vielen einzelnen Modulen, aus denen sich Shops, Marktplätze oder B2B-Lösungen passend zum Geschäftsmodell zusammenstellen lassen.

  • Headless: Das Backend ist vom Frontend getrennt. Dadurch können Webshop, App oder andere Verkaufskanäle unabhängig voneinander entwickelt und betrieben werden.

  • Shop, B2B und Marktplatz: Spryker eignet sich für klassische Onlineshops, für Geschäftskundenlösungen und für Marktplätze, bei denen mehrere Händler Produkte anbieten.

  • Preise und Sortiment: Große Produktkataloge, viele Preisvarianten, Staffelpreise oder zeitgesteuerte Preise lassen sich verwalten.

  • Verwaltung von Inhalten und Medien: Bilder, Banner und andere Medien können zentral organisiert und für verschiedene Kanäle genutzt werden.

  • Cloud-Betrieb: Die Plattform wird meist als Cloud-Lösung betrieben, wodurch Infrastruktur, Updates und Skalierung automatisch gemanagt werden.

Preise von Spryker (Stand: Januar 2026, Quelle: Spryker Website):

Spryker veröffentlicht keine Preise auf der Website.

5) commercetools

commercetools ist eine Cloud-Software für den B2C-Handel, die konsequent auf der MACH-Architektur (Microservices, API-first, Cloud-native, Headless) basiert. Als Composable-Commerce-System verzichtet commercetools auf ein mitgeliefertes Frontend und stellt stattdessen eine umfassende Sammlung von Backend-Funktionen über Programmierschnittstellen (APIs) bereit.

  • API-First: Alle E-Commerce-Funktionen (z. B. Warenkorb, Bestandsverwaltung, Produktkatalog) sind über REST- und GraphQL-Schnittstellen ansprechbar. Dies ermöglicht die Anbindung beliebiger Frontends wie Webshops, mobile Apps oder POS-Systeme.

  • Microservices-Struktur: Das System besteht aus einzelnen, voneinander unabhängigen Diensten. Diese Architektur erlaubt es, einzelne Bereiche zu skalieren oder zu aktualisieren, ohne das Gesamtsystem zu beeinträchtigen.

  • commercetools Foundry: Ein Programmpaket, das vorkonfigurierte Lösungen (Blueprints) und Store-Launchpads für den B2C-Einzelhandel enthält, um die Implementierungszeit zu verkürzen.

  • Produkt- und Katalogmanagement: Unterstützt die Verwaltung umfangreicher Produktdatenmengen, unbegrenzter Produktvarianten und komplexer Attribut-Strukturen über verschiedene Verkaufskanäle hinweg.

  • KI-Entwickler-Assistenten: In die Plattform integrierte Werkzeuge, die Software-Teams bei der Anbindung der APIs und der Erstellung von Programmcode für Standard-Anwendungsfälle unterstützen.

  • Order Management: Bietet Funktionen zur kanalübergreifenden Abwicklung von Bestellungen sowie zur Synchronisation von Beständen über mehrere Lagerstandorte und Stores.

  • Skalierbarkeit: Die Infrastruktur passt sich automatisch an Lastspitzen an, wodurch die Systemverfügbarkeit auch bei hohem Besucheraufkommen (z. B. während Marketing-Aktionen) sichergestellt wird.

Preise von commercetools (Stand: Januar 2026, Quelle: commercetools Website):

Die Preise werden nicht öffentlich genannt, sondern abhängig von Funktionsumfang, Nutzungsvolumen und individueller Ausgestaltung angeboten. Die Website beschreibt ein nutzer- und volumenbasiertes Abonnementmodell.

6) Gambio

Gambio ist eine deutsche E-Commerce-Software, die primär auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im DACH-Raum ausgerichtet ist. Die Software wird wahlweise als Cloud-Lösung (SaaS) oder zur selbst gehosteten Installation angeboten. Laut Anbieter ist die Software auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des deutschen Marktes vorkonfiguriert.

  • Design-Editor (StyleEdit): Ein visuelles Werkzeug zur Anpassung von Layouts und Designs per Drag-and-Drop. Das System bietet verschiedene responsive Vorlagen (Themes), die ohne Programmierkenntnisse bearbeitet werden können.

  • Rechtssicherheit und Texte: Das System beinhaltet eine Integration für die Einbindung von Rechtstexten (z. B. AGB, Widerrufsbelehrung) und ist auf deutsche Anforderungen wie die Preisangabenverordnung oder Mehrwertsteuer-Konfigurationen spezialisiert.

  • Multichannel-Anbindung: Über das integrierte Tool Magnalister lassen sich Artikel direkt aus dem Shop-Backend auf Marktplätzen wie Amazon, eBay, Kaufland und OTTO listen und verwalten.

  • Kunden- und Bestellverwaltung: Beinhaltet Funktionen zur Erstellung von Rechnungen und Lieferscheinen, die Verwaltung von Kundengruppen sowie ein integriertes Ticket-System für den Kundensupport.

  • Zahlungs- und Versandmodule: Schnittstellen zu gängigen Dienstleistern (z. B. PayPal, Klarna, DHL, DPD) sind im Standard enthalten oder lassen sich über das Gambio Hub zentral aktivieren.

  • SEO-Funktionen: Das System bietet Werkzeuge für die Bearbeitung von Meta-Tags, die Erstellung von Sitemaps und die Optimierung von URLs zur Verbesserung der organischen Sichtbarkeit.

  • Integrierter Blog (Pressify): Eine Funktion zur Anbindung oder Integration von WordPress, um Content-Marketing-Inhalte direkt mit dem Onlineshop zu verknüpfen.

Preise von Gambio (Stand Januar 2026, Quelle: Gambio Website):

Gambio bietet drei Paketgrößen, beginnend bei START-UP für 24,95 € pro Monat. Mit der Paketgröße steigt der Funktionsumfang. Die Vertragslaufzeit beträgt jeweils 12 Monate. Die Software kann für 30 Tage kostenlos getestet werden.


Ist Shopware die passende B2C E-Commerce Software für dich?

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B2C E-Commerce Software – häufige Fragen und Antworten

Worauf sollte ich bei der Auswahl einer B2C E-Commerce Software besonders achten?

Wichtig sind die Checkout-Performance (besonders auf Mobilgeräten), integrierte Funktionen für Marketing-Aktionen, die rechtssichere Abbildung des Widerrufsrechts sowie die Skalierbarkeit des Systems bei steigenden Besucherzahlen. Auch die Verfügbarkeit von Schnittstellen zu Versanddienstleistern und Zahlungsanbietern spielt eine wichtige Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen SaaS-Lösungen und selbst gehosteten Systemen?

SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) werden vom Anbieter gehostet und gewartet. Händler müssen sich nicht um Sicherheitsupdates oder die Server-Infrastruktur kümmern, haben jedoch weniger Kontrolle über den Quellcode. Selbst gehostete Systeme (Self-Hosted) bieten maximale Freiheit bei der Anpassung und Datenkontrolle, erfordern jedoch technisches Know-how für den Betrieb und die regelmäßige Wartung.

Wie wichtig ist eine Omnichannel-Anbindung für den B2C-Handel?

Für Händler mit stationären Filialen ist die Omnichannel-Fähigkeit wichtig, um Bestände, Preise und Kundendaten zwischen dem Ladengeschäft und dem Onlineshop in Echtzeit zu synchronisieren. Dies ermöglicht Funktionen wie Click & Collect oder die Rückgabe von Online-Bestellungen im Geschäft.

Kann ich mein Shopsystem wechseln?

Ein Wechsel (Replatforming) ist möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung der Datenmigration (Produkte, Kunden, Bestellhistorie). Je nach Komplexität der integrierten Drittsysteme (ERP, CRM) und individueller Anpassungen variiert der Aufwand für den Umzug auf eine neue Software erheblich.

Welche Rolle spielt die DSGVO bei der Wahl der Software?

Das System muss Funktionen zur Einhaltung der DSGVO bieten, wie etwa ein Consent-Management (Cookie-Banner), Möglichkeiten zur Datenlöschung und Auskunftserteilung sowie eine sichere Datenübertragung. Bei Anbietern mit Serverstandorten außerhalb der EU müssen zusätzliche vertragliche Regelungen (AV-Verträge) geprüft werden.