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Black Friday im E-Commerce: Tipps für mehr Umsatz

Black Friday im E-Commerce: Tipps für mehr Umsatz

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Mit dem Black Friday startet für den Onlinehandel die heiße Phase des Jahres. Damit Du in den Wochen zuvor Deinen Onlineshop optimal vorbereiten kannst, gibt Dir unser Technologie Partner xentral in diesem Blogbeitrag die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Peak Season. Nutze die Chancen des Black Friday im E-Commerce und maximiere Deine Umsätze.

Schnäppchenjäger lieben den Black Friday – für Onlinehändler bedeutet er vor allem harte Arbeit. Mit der richtigen Vorbereitung verwöhnst Du Deine Kunden mit Sonderangeboten, Rabatten und Werbegeschenken und bescherst Deinem Business ein sattes Umsatzplus.

Unsere Tipps zeigen Dir, wie Du Dein Business auf den großen Tag vorbereitest. Noch mehr Insights, wie Du als Onlinehändler den Black Friday und andere Peak Zeiten nutzen und Deinen Umsatz boosten kannst, findest Du in unserem Whitepaper:

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Key-Facts zum Black Friday im E-Commerce

  • Was ist der Black Friday? Der Black Friday ist eine Verkaufsaktion aus den USA, mit der Einzelhändler das Weihnachtsgeschäft einläuten. Seit etwa zehn Jahren gibt es außerdem den Cyber Monday – die Antwort des Onlinehandels auf den Black Friday. „Black Friday Cyber Monday“ (BFCM) bezeichnet das gesamte Shopping-Wochenende.
  • Wann ist der Black Friday?Das größte Shopping-Event des Jahres findet einen Tag nach Thanksgiving statt. Da Thanksgiving immer auf einen Donnerstag fällt, nutzen viele Amerikaner den Freitag als Brückentag für ein verlängertes Familienwochenende und um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
  • Wann ist Black Friday 2021?Dieses Jahr findet der Black Friday am 26. November statt.
  • Woher kommt der Name Black Friday? Über die Herkunft des Namens gibt es unterschiedliche Spekulationen. Unsere Lieblingstheorie: Der Shopping-Freitag heißt Black Friday, weil er gut vorbereitete Händler mit schwarzen Zahlen belohnt.
  • Warum ist der Black Friday für Dein E-Commerce wichtig? In den USA ist der Black Friday mittlerweile der umsatzstärkste Tag für Händler. Seit einigen Jahren wird er auch bei deutschen Käufern immer beliebter.

Mehr über die Herkunft des Black Friday kannst Du Dir auch im kürzlich veröffentlichten Shopware Blog zur Peak Season durchlesen.

Black-Friday-Umsatz für Händler: Lohnt sich es sich, mitzumachen?

Der Black-Friday-Umsatz im E-Commerce spricht eine klare Sprache: 2019 machten deutsche Händler am BFCM 3,1 Milliarden Euro Umsatz – 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2020 hatte der Handelsverband Deutschland 3,7 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert (siehe hier).

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7 Black-Friday-Tipps für mehr Umsatz in Deinem Onlineshop

Der Aktionstag Ende November ist eine Chance, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest. Die folgenden Tipps helfen Dir dabei, für Dein Business das Beste aus dem Jahresendspurt herauszuholen:

1. Plane so früh wie möglich

Eingefleischte Schnäppchenjäger beginnen bereits Wochen vor dem Black Friday, Angebote zu recherchieren. Plane also so früh wie möglich, welche Aktionen Du Deinen Kunden anbieten und wie Du sie bewerben willst.

Idealerweise bereitest du Landingpages, Newsletter, Ads und andere Werbeaktionen schon im September vor, damit sie spätestens Ende Oktober startklar sind. Vergiss nicht, auch die Besucher Deines Online-Shops mit Pop-Ups oder Bannern auf Deine geplanten Aktionen hinzuweisen.

2. Bereite Deinen Shop und Deine Prozesse vor

Am Black Friday muss vor allem eins funktionieren: Dein Onlineshop. User reagieren empfindlich auf lange Wartezeiten, insbesondere wenn sie fürchten, ein Schnäppchen zu verpassen.

xentral Insight: Mit Tools wie www.scale.sc deckst Du Schwachstellen Deiner Shop-Performance auf und sorgst dafür, dass Deine Website dem Ansturm am Black Friday gewachsen ist. Am Shopping-Freitag sollte außerdem ein Entwickler greifbar sein, der Probleme schnell beheben kann.

Neben Deiner Website muss auch Dein Backend ready sein. Alle Artikel sollten freigegeben sein, Meta-Descriptions und Keywords müssen passen. Ein ausreichend großer Lagerbestand und zusätzliche Manpower in Logistik und Fulfillment stellen sicher, dass Deine Kunden ihre Waren schnell in den Händen halten.

3. Sprich über Deine Aktionen

Neben E-Mail-Marketing und Landingpages solltest Du auch mit Google Ads auf Deine Black-Friday-Angebote aufmerksam machen. Setze Countdowns ein, um den FOMO-Hebel zu nutzen. Retargeting hilft Dir, unentschlossene Käufer zum Klick auf den Kaufen-Button zu bewegen. Nimmst Du am Amazon Black Friday teil? Auch dort kannst Du gezielte Werbeaktionen zum Black Friday durchführen.

Ob auf Amazon, Google oder anderen Plattformen: Da in der Black-Friday-Phase die Werbekosten steigen, solltest Du ausreichend Budget für die Peak-Saison einplanen.

⚠️ Achtung: Für einige Warengruppen ist der Begriff „Black Friday“ geschützt und darf nicht in Anzeigen verwendet werden. Im Bereich Elektro- und Elektronikwaren hat der Bundesgerichtshof den markenrechtlichen Schutz aufgehoben. Wenn Du Dich sicher vor einer Abmahnung schützen willst, lass Deiner Kreativität bei der Suche nach Umschreibungen freien Lauf oder verwende sichere Begriffe wie „Black Week“.

4. Überfordere Deine Kunden nicht

Am Black Friday sind nicht nur Onlinehändler im Ausnahmezustand. Auch für Deine Kunden ist BFCM eine Herausforderung: Jede Online-Ad und jeder Newsletter dreht sich nur noch um Schnäppchen, Rabatte und Aktionen.

Heb Dich von der Masse ab, indem Du den Fokus statt auf viele komplizierte Deals auf eine leicht verständliche E-Commerce-Aktion legst. Arbeite mit einfachen Botschaften und klaren Visuals. Deine Kunden werden es Dir danken.

5. Nutze die Macht der Daten

Was bringt die beste Black-Friday-Aktion, wenn sie nicht Deine Zielgruppe trifft? Um das zu vermeiden, kannst Du Verkaufsdaten aus Deinen Kanälen dazu nutzen, geeignete Produkte für Rabattaktionen identifizieren.

Sieh Dich auch beim Wettbewerb um und lass Dich davon inspirieren, welche Angebote und Preise Deine Mitbewerber planen und mit welcher Frequenz sie Newsletter verschicken. Übrigens, das sind die Produkte, die Deutsche am Black Friday besonders gern kaufen:

  • Elektronikartikel (34,7%)
  • Mode und Accessoires (15,7%)
  • Gaming (13,7%)
  • Möbel und Haushaltsartikel (6,4%)
  • Lebensmittel (3,2%)
  • Kosmetik und Drogerieartikel (3,1%)
  • Spielzeug (3,0%)
  • Reisen (3,0%)
  • Sport und Outdoor (2,4%)
  • DSL- und Mobilfunk (2,1%)

Quelle: Statista

6. Denke einen Schritt weiter

Vergiss nicht, dass bereits am Montag nach dem Black Friday der Cyber Monday ansteht und das Wochenende außerdem den Beginn des Weihnachtsgeschäfts markiert. Mit verschiedenen Aktionen rund um das BFCM-Wochenende generierst Du zusätzliche Umsätze. Warum? In den letzten Jahren hat sich laut mydealz das Interesse an Black-Friday-Angeboten deutlich nach vorn verschoben (siehe hier).

7. Setze auf die richtigen E-Commerce-Tools

Peak-Zeiten wie der Black Friday boosten Deinen Umsatz – aber nur, wenn Deine Prozesse mitspielen. Zum Glück gibt es smarte Tools, die Deine Prozesse easy automatisieren und Peak-Killern keine Chance geben.

Eines der wichtigsten Tools im E-Commerce ist ein smartes ERP-System wie xentral. Damit reduzierst Du Chaos, verbindest Deine Geschäftsbereiche miteinander und managst Deine Daten an einem zentralen Ort und von jedem Device aus. Damit hast Du jederzeit den Überblick und gewinnst viel wertvolle Zeit, die Du in wichtige Phasen wie BFCM investieren kannst.

Checkliste für einen erfolgreichen Black Friday im E-Commerce:

  • Plane Deine Marketingkampagnen frühzeitig. Weniger ist mehr: Setze auf ausgewählte, aber starke Aktionen.
  • Bereite Deinen Online-Shop auf den User-Ansturm vor. Analysiere Deine Shop-Performance und stelle sicher, dass am Black Friday ein Entwickler erreichbar ist.
  • Mache Lager und Logistik fit für die Peak-Saison. Stelle ausreichend große Lagerbestände sicher, informiere Lieferanten und setze zusätzliche Werkstudenten am BFCM ein.
  • Nutze alle Daten, die Dir zur Verfügung stehen. Welche Artikel laufen gut? Welche Trends musst Du beachten? Welche Channels nutzen Deine Kunden und wie erreichst Du sie am besten?
  • Beobachte Deinen Wettbewerb. Nutze Google Alerts oder abonniere Newsletter als Inspiration und um über Aktionen und Preise auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Investiere in Online-Werbung. Sei auf allen Kanälen sichtbar undvnutze Mailings, Landing Pages, Pop-Ups und Google Ads für klare Botschaften.
  • Bleibe am Ball. Auf den Black Friday folgt am 29. November 2021 der Cyber Monday – nutze die zusätzliche Umsatzchance, indem Du Deine Aktionen über den Black Friday hinaus planst.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deinen Vorbereitungen und am Black Friday!

Wenn Du noch das passende ERP suchst, das Deinen Umsatz mit Transparenz und Automatisierung maximiert, kannst Du xentral jetzt kostenlos testen.

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