This page is also available in English. Change to English page

Checkout-Optimierung: Darauf kommt es an

Checkoutoptimierug

Über neun Jahre hat Baymard* dokumentiert, dass die durchschnittliche E-Commerce-Seite von Unternehmen ihre Kaufabschlussquote allein durch ein besseres Design im Bezahlvorgang um bis zu 35 % steigern kann. Der Gesamtumsatz beim E-Commerce in den USA und Europa beträgt zusammen 738 Milliarden US-Dollar. Eine potenzielle Steigerung der Kaufabschlussquote bedeutet also Aufträge im Wert von 260 Milliarden US-Dollar, die sonst verloren gehen. Erhalte in diesem Artikel konkrete Tipps von unserem Shopware Technology Partner Amazon Pay, wie Dir ein besseres Design im Checkout gelingt.

Erfahre noch mehr im Webinar

In unserem Webinar mit Amazon Pay am 30.06.2020 erhältst Du weitere Tipps, wie Du den Mobile Checkout in Deinem Onlineshop optimierst und noch mehr Besucher in Käufer umwandelst. In einer anschließenden Q&A-Session beantworten wir direkt Deine Fragen. Melde Dich jetzt kostenfrei an.

Jetzt kostenfrei anmelden

Egal, ob Du eine Zahnbürste, ein Sofa oder ein neues Outfit suchst: Beim Online-Shopping geht es um bequemes und einfaches Kaufen von zuhause aus. Der eigentliche Bezahlvorgang sollte daher genauso bequem und einfach sein wie das Einkaufen selbst und die Hürden für die Verbraucher sollten auf ein Minimum reduziert werden.

Die häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche

70% der Kunden, die am Desktop oder an mobilen Geräten Artikel in den Warenkorb eines Onlineshops legen, schließen den Kauf nicht ab. Die Forschung zeigt, dass 55% der Benutzer den Kauf aufgrund hoher Versandkosten, Steuern oder Gebühren abbrechen. Die Tests von Baymard haben außerdem Gründe für Warenkorbabbrüche gefunden, die durch eine Optimierung der Abläufe und des Designs im Bezahlvorgang beseitigt werden könnten. Zu diesen Gründen gehören:

  • Potentielle Kunden müssen erst ein Kundenkonto anlegen (34%)
  • ein langer und komplizierter Bezahlvorgang (26%)
  • die fehlende Möglichkeit, vor der Bezahlung den Gesamtbetrag zu errechnen (21%)
  • Bedenken bezüglich des Eingebens der Kreditkartendaten auf der Seite (17%)
  • das Fehlen verschiedener Zahlungsoptionen (6%)

Das Erstellen eines neuen Kundenkontos ist eine Conversion-Hürde

Für viele Onlinekäufer ist das Erstellen eines neuen Kundenkontos – wenn sie zum Beispiel nur eine simple Zahnbürste kaufen wollen – eine echte Hürde. Das Erstellen eines Kundenkontos ruft also bei vielen Käufern eine negative Reaktion hervor. Die Umfrage von Baymard hat drei Hauptgründe ermittelt, warum Kunden ungern ein neues Kundenkonto anlegen:

  • Die Erwartung, dass der Bezahlvorgang deutlich länger dauern wird
  • Das Widerstreben, sich noch ein weiteres Online-Shopping-Konto anzulegen
  • Der mögliche Erhalt von Werbe-E-Mails

Manchmal sind auch registrierte Käufer aus einem ganz einfachen Grund ebenfalls auf das Bezahlen als Gast angewiesen: Sie haben ihre Login-Daten vergessen. (Etwas, das laut Baymard Institute 19 % der registrierten Kunden passiert.) Seiten, auf denen kein neues Konto angelegt werden musste, erzielten eine um 10–30 % höhere Kaufabschlussrate.

Informiere Deine Käufer, wofür die Daten abfragt werden

Nicht nur das: In der Baymard-Umfrage gab eine überraschend hohe Zahl der User an, ihren Kauf ernsthaft zu überdenken, wenn sie ihr Geburtsdatum oder ihr Geschlecht angeben müssten – und zwar jeweils 35% und 11%. Das bedeutet nicht, dass Onlinehändler gar keine Informationen mehr von ihren Kunden erfragen können. Der groß angelegte User-Test von Baymard ergab, dass die Bedenken der User abgebaut werden konnten, wenn eine einfache einzeilige Erklärung dazu eingefügt wurde, aus welchem Grund eine bestimmte Information benötigt und wozu sie verwendet wird.

Schaffe Vertrauen mit einer Drittanbieter-Lösung oder biete einen Gastzugang

Das Vertrauen der Kunden kann oft auch ganz einfach durch eine Gast-Option und die Möglichkeit der Zahlung über einen vertrauenswürdigen Zahlungsdienst gewonnen werden. Mit einer Drittanbieter-Lösung wie Amazon Pay müssen Händler von ihren Kunden nicht mehr zahllose Angaben erfragen, bevor diese einen Kauf tätigen können. Ohne diese Optimierung ist es wahrscheinlich, dass die Kunden andere Websites finden, auf denen der Bezahlvorgang einfacher ist oder das Produkt doch in einem Geschäft vor Ort kaufen.

Optimiere Dein Design für Mobile mit Fingerspitzengefühl

Shopper gaben letztes Jahr pro Transaktion im Durchschnitt 63 USD auf Smartphones pro 80 ausgegebenen USDollar auf Desktopgeräten aus. Das ist im Jahresvergleich eine Zunahme von 7 %. Kein Wunder, dass angesichts dieser Zahlen viele Einzelhändler die Optimierung ihrer Website für Touchbildschirme als absolutes Muss ansehen. Immer mehr werden also eine Navigation durch Zeigefingerbewegungen, für den Daumen optimierte Calls-to-Action oder eine spezielle Zoomfunktion für Produktbilder angeboten. Nutzer von Mobilgeräten bevorzugen beim Browsen, die Mitte des Bildschirms im Fokus zu behalten und auch über diesen Bereich zu navigieren. Deshalb solltest Du wichtigen Inhalt zentral anzeigen lassen und sekundäre Handlungsoptionen am oberen und unteren Rand verankern.

Fortschrittsleiste im Checkout-Prozess

Zeige Shoppern, wie viele Schritte noch jeweils durchgeführt werden müssen, um den Checkout-Prozess zu beenden. Auf diese unkomplizierte Weise bringen Sie mehr Kunden dazu, den Checkout auch tatsächlich abzuschließen⁵. Eine einfache Fortschrittsleiste genügt dafür schon. Dazu kann noch der jeweils aktuelle Schritt farblich hervorgehoben und alle anderen ausgegraut werden. So erkennen Kunden auf einen Blick, was sie schon erledigt haben und welche Schritte noch vor ihnen liegen.

Über Amazon Pay

Amazon Pay eröffnet mehreren hundert Millionen Kunden weltweit die Möglichkeit, mit ihrem bestehenden Amazon-Konto für Produkte und Dienstleistungen zu bezahlen. Online-Shops auf der ganzen Welt können mit Amazon Pay das vertraute Kauferlebnis einer Marke anbieten, die ihre Kunden bereits kennen und der sie vertrauen.

*Studie "Checkout-Optimierung & Reduzierung der Warenkorbabbrüch"e, Baymard Institute, 2017