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Dein Erfolg auf Marktplätzen – 7 Tipps zur Auswahl der richtigen Multichannel Software

Multichannel-Software_finden

Amazon, eBay, Otto & Co., fast die Hälfte aller Onlineumsätze (47%) in Deutschland entfielen 2019 auf Marktplätze, so eine Studie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel*. Das macht die hochfrequentierten Plattformen zu einem wichtigen Absatzkanal. Sie erhöhen nicht nur die Reichweite & die Sichtbarkeit Deiner Produkte, mit ihnen generierst Du Umsatz und Wachstum. Vorausgesetzt Du gehst die Sache richtig an und setzt möglichst früh auf eine professionelle Multichannel E-Commerce Software.

1. Struktur und Effizienz – von Anfang an

Professionelle Tools haben oft vollumfängliche Einsteigerlösungen und eine Bandbreite an sinnvollen Funktionen, die das Daily Doing enorm erleichtern. Sie gestalten sowohl Dein Produktdaten– als auch Dein Channel Management einfach und übersichtlich. Darüber hinaus steuern sie Deine Sortimente entsprechend Deiner Vorgaben automatisiert auf die Marktplätze, wodurch Deine Sichtbarkeit und Dein Wachstum angekurbelt werden. Professionelle Multichannel E-Commerce Tools bringen Struktur und Übersicht in Deinen Mehrkanalhandel. Nutze sie also so früh wie möglich, besser von Anfang an.

2. Skalierbarkeit

Gute Tools sind mit zunehmendem Wachstum einfach und nahtlos skalierbar - von zunehmender Anzahl an Bestellungen bis zur steigenden Anzahl an Marktplätzen und Vertriebsplattformen. Auch wenn Du am Anfang nur ein oder zwei Marktplätze bedienen möchtest, gewinnen weitere Vertriebskanäle in der Regel schnell an Bedeutung. Schaue bereits bei der Auswahl des Tools, ob die zukünftigen Marktplätze Deiner Wahl im Schnittstellen-Portfolio des Anbieters vorhanden sind. Wenn nicht, kläre ob und wann der Marktplatz in die Schnittstellen-Planung aufgenommen bzw. umgesetzt wird. Professionelle Tools binden regelmäßig neue Marktplätze in ihre Multichannel Landschaft ein, sodass Deinem Wachstum nichts im Wege steht.

3. Zentrale und kanalspezifische Produktdatenpflege

Jeder Marktplatz hat eigene Anforderungen an Produktdaten. Amazon braucht andere Produktdaten als Dein Shop, Otto andere als Amazon usw.. Diesen Anforderungen musst Du gerecht werden, sonst wirst Du auf Marktplätzen nicht (optimal) gelistet. Achte also darauf, dass Dein Multichannel E-Commerce Tool ein Modul zur Optimierung Deiner Produktdaten für alle Vertriebskanäle enthält. Hier importierst, erstellst, bearbeitest und verwaltest Du Deine Daten entsprechend den Vorgaben der Kanäle. Sowohl Stammdaten wie Preise, Währungen oder Artikelnummern, als auch Marketingtexte, technische Produktdate, Bilder und Videos. Darüber hinaus sind Features, wie virtuelle Lagerführung oder – je nach Sortiment, das Handling multipler Varianten als Ergänzung gängiger ERP-Funktionalitäten sinnvoll. Auch das Thema Workflow ist bei der Produktdatenpflege zu bedenken. Arbeiten mehrere Redakteure an den Daten, sollten Workflows, Rechte-, Benutzer- und Rollenverteilung individuell definierbar sein.

4. Channel Management: regelbasiert und automatisiert

Im Channel- und Order-Management scheidet sich die Spreu vom Weizen. Nicht jede Multichannel Software ist in der Lage Dein Channel Management intelligent zu automatisieren. Um Dein Wachstum strukturiert und nachhaltig zu gestalten, ist eine Multichannel Software mit hohem Automatisierungsgrad in der Sortimentsteuerung jedoch von grundlegender Bedeutung. Achte darauf, dass Du eigene Regeln für Deine Sortimentsteuerung definieren kannst. Auch eine virtuelle Bestandsführung ist zur optimalen Angebotssteuerung Deiner Artikel über alle Vertriebskanäle empfehlenswert. Mit guten, wachstumsorientierten Tools bist Du in der Lage sowohl Marktplätze, als auch Deinen Onlineshop zentral zu steuern. Auch wenn im ersten Schritt der Marktplatzvertrieb auf Deiner Agenda steht, macht es wahrscheinlich langfristig Sinn, alle Online-Vertriebskanäle aus einem zentralen System heraus zu bedienen, also auch Deinen Shopware Shop. Für Shopware 6 gibt es diese Funktionalität aktuell noch nicht am Markt. Allerdings werden Multichannel Anbieter, die diese Funktion für Shopware 5 anbieten und bereits mit Shopware 6 arbeiten, sie bereits auf der Agenda haben. Prüfe, ob Du Deinen Shop auch zu einem späteren Zeitpunkt in Dein Channel Management aufnehmen möchtest und kannst.

5. Automatisiertes und selektives Order Management

Dein Multichannel E-Commerce Tool sollte nicht nur Produktdaten an die Vertriebskanäle übergeben, sondern auch Bestellungen in Dein System zurückholen können. Achtung! Nicht jedes Multichannel E-Commerce Tool kann das. Ein intelligentes Ordermanagement ist aber notwendig, damit Bestellungen strukturiert bei Dir ankommen. Es muss klar sein, von welchem Kanal eine Bestellung kommt und ggf. auch an welchen ERP Mandanten und/oder an welchen Shop die Bestellung übergeben werden muss. Falls Du mehrere ERP Mandanten oder Onlineshops hast, muss selektiert werden. Nur wenige Multichannel E-Commerce Tools beherrschen ein sogenanntes Order Splitting.

6. Bestandsupdates – kanalübergreifend und virtuell

Um im Mehrkanalhandel Überverkäufe zu vermeiden, sollte das Update von Beständen automatisiert über alle angeschlossenen Vertriebskanäle greifen. Ansonsten läufst Du Gefahr mehr zu verkaufen als Du auf Lager hast. Sowohl Deine Kunden aber auch Kanäle wie Amazon reagieren empfindlich, wenn Bestellungen nicht ausgeliefert werden können. Smarte Features wie die bereits genannte virtuelle Bestandsführung pro Kanal, garantieren eine optimale Aussteuerung Deiner Angebote und verhindern Überverkäufe.

7. Abrechnungsmodell

Auf Kostenebene sind die verschiedenen Anbieter teilweise schwer miteinander vergleichbar, da Funktionstiefe und Umfang der Software in Relation gesetzt werden müssen. Kostenersparnis bringt meist einen geringeren Funktionsumfang und Einsparungen in der Funktionstiefe mit sich. Hier sollte man überlegen, was langfristig Sinn macht. In Bezug auf Deine monatlichen Fixkosten überlege, welches Abrechnungsmodel für Dich sinnvoll ist. Überlege Dir beispielsweise, ob Du ein Tool mit oder ohne Umsatzbeteiligung nutzen möchtest. Bei der transaktionsbasierten Variante mit Umsatzbeteiligung steigen Deine Kosten linear zum Wachstum z.B. mit zunehmendem Warenkorbwert. In Bezug auf den Warenkorbwert eignen sich Abrechnungsmodelle, die auf Basis eingegangener Bestellungen abrechnen, oft besser. Diese Abrechnungsmodelle ohne Umsatzbeteiligung haben in der Regel fixe Kosten-Parameter. Hier lohnt es sich darauf zu achten, dass die monatlichen Gebühren nicht an die Anzahl der nutzbaren Vertriebskanäle/Marktplätze gekoppelt sind. So kannst Du verschiedene Marktplätze nutzen und Deinen Vertriebsradius ohne Langzeitkosten ausweiten.

Fazit

Ein professionelles Multichannel E-Commerce Tool garantiert Dir Übersicht und Effizienz im Handel auf Marktplätzen und in Deinem Shopware-Shop. Es bildet die Basis für kontinuierliches und nachhaltiges E-Commerce Wachstum. Hier noch einmal Deine Vorteile im Überblick sowie unsere Empfehlung für Shopware 5 und 6:

Zentralisierung aller Multichannel E-Commerce Prozesse

  • Zentralisierte Steuerung des Verkaufs auf Online-Marktplätzen und in Shopware-Shops
  • Keine Mehrfachanlage von Produkten
  • Eliminierung von Fehlerquellen

Kanalspezifische Aufbereitung von Produktdaten

  • Optimale Präsentation Deiner Produkte auf den Marktplätzen/Vertriebskanälen

Automatisierte Sortimentsteuerung

  • Bestandsorientierte Sortimentsteuerung in die Kanäle inkl. virtueller Bestandsführung für eine garantierte Verfügbarkeit
  • Nachfrageorientierte Aussteuerung von Produkten/Produktgruppen in die Kanäle
  • Effiziente Arbeitsweise
  • Nachhaltiges Wachstum

Bestell- und Bestandsupdates

  • Kanalübergreifendes Bestandsmanagement
  • Vermeidung von Leerverkäufen

Von Einsteiger bis Professional

  • Vollumfängliche Einsteigerlösung
  • Vom ersten Marktplatz bis zur vollumfänglichen E-Commerce Steuerung
  • Kanalübergreifendes Bestandsmanagement
  • Nahtlose Skalierbarkeit

Zum brickfox-Plugin

Über brickfox

Ob als Multichannel Tool für die Steuerung Deiner Verkäufe auf Amazon, eBay, Shopware & Co. oder als Software-Lösung für den Launch eigener Marktplatz Projekte – die brickfox Software verbindet Hersteller, Distributoren, Händler & digitale Vertriebsplattformen.

*E-Commerce Verbraucherstudie Deutschland