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Der Unterschied zwischen "Einkaufen" und "Shoppen"

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Händler befinden sich im Krieg.

Mit der Marktmacht Amazon, die in rasantem Tempo wächst und E-Commerce stetig und eigenhändig neu definiert, scheint es, als ob Retailer und Onlineshops vor einer riesigen Herausforderung stehen. Die Digitalisierung und die damit verbundenen Fortschritte im E-Commerce und in der Logistik haben sowohl das Verbraucherverhalten als auch die Art und Weise, wie Kunden und Unternehmenden Kaufprozesse steuern, beeinflusst. Wir haben gesehen, dass viele Marken des Einzelhandels – wie Sears, JC Penney, Payless und David's Bridal, um nur einige zu nennen – regelrecht vom Markt gefegt wurden. Darüber hinaus bauen viele Unternehmen ihre Offlinepräsenz zurück. Während im Allgemeinen dieser Rückgang gerne mit dem Aufstieg des E-Commerce begründet wird, ist das tatsächlich nur ein Teil der Wahrheit. Unternehmen, die daran scheitern sich weiterzuentwickeln und den sich verändernden Wünschen der Käufer gerecht zu werden, verstehen in der Regel insbesondere nicht die Nuancen zwischen “einkaufen” und “shoppen”

Einaufen vs. Shoppen: ein falsches Dilemma?

Der “Einkauf” ist ein transaktionaler Prozess, der durch klare Absichten motiviert ist. Einkaufen umfasst gewöhnliche und routinemäßige Beschaffungen und wird von Effizienz und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bestimmt. In vielerlei Hinsicht ist E-Commerce zum Synonym für “Einkaufen” geworden, denn Online-Marktplätze wie Amazon sind Vorreiter für Preisvergleiche und Komfort in einem einfach zu navigierenden Sortiment. Es überrascht nicht, dass Amazon den größten Marktanteil und das größte Wachstum in den westlichen Märkten hat, indem es die Hürden auf dem Weg zur Effizienz in Bezug auf Preis, Sortiment und/oder Bequemlichkeit beseitigt. 

Im Gegensatz zum transaktionalen Einkauf ist Shopping weitaus erlebnisorientierter. Die Kunden genießen den Prozess des Shoppens, da er Stöbern und Erkundung in einem sozialen Umfeld kombiniert. Das Einkaufen ist im Allgemeinen zeitaufwendiger, belohnt die Käufer jedoch in besonderem Maße, wenn sie das perfekte Partyoutfit oder die schönsten Einrichtungsgegenstände für ihre Wohnung finden. Die Möglichkeit, Hilfe von Verkäufern, Freunden und Bekannten zu erhalten und Produkte an- und  auszuprobieren, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Erfahrung. 

Shopware Social Shopping

Obwohl sich “Shoppen” und E-Commerce nicht grundsätzlich gegenseitig ausschließen, neigen die meisten Händler dazu, vorschnell auf das Amazon-Effizienz-Trittbrett aufzuspringen. Sehr schnell merken sie dann, dass sie das Tempo von Amazon nicht mithalten können, fallen schmerzhaft herunter und bleiben liegen. Der Handel befindet sich in einem radikalen Veränderungsprozess, aber es ist ein gewaltiger Trugschluss zu glauben, dass die Einführung von Same-Day-Delivery der allgemeine Heilsbringer für jeden Shop ist. Amazon versteht den Unterschied zwischen “Einkaufen” und “Shoppen” und ist durch seinen scharfen Fokus auf die Abwicklung von Bedarfskäufen zum de facto Kingpin des “Einkaufens” geworden.  

Es gibt nur sehr wenige Online-Shops, die es geschafft haben, sich durch herausragende Shoppingmöglichkeiten zu differenzieren (AboutYou und Westwing sind hier hervorragende Beispiele für junge Shops, die erfolgreich neue Wege gehen). Ein integrierter Omnichannel-Ansatz, bei dem Händler online und offline synergetisch nutzen, ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht jedoch noch immer nicht aus, um Onlineshopping zum Erlebnis zu machen.

Differenzierung in der zerrütteten Einzelhandelslandschaft

Alternative Einkaufserlebnisse zeigen, dass Kunden auch mit neuen Spielregeln umgehen können. Darauf bauen wir auch mit Groupify auf – wir kombinieren Geselligkeit, Entdeckung und Gruppenvorteile, um ein unvergessliches Onlineshoppingerlebnis zu kreieren. Spaß beim Shoppen bedeutet so viel mehr, als Rasierklingen mit einem Klick kaufen zu können. Es ist das Stöbern und die Fantasie, die die Kunden dazu inspiriert, eine dauerhafte Verbindung zu Marken und Händlern aufzubauen. Unser Tipp: Fokussiere dich bewusst darauf, deinen Shop von Amazon abzugrenzen. Schaffe einen Shop, in dem deine Kunden immer wieder gerne und viel Zeit verbringen. Mit Shopware hast du bereits eine Plattform, bei der erlebnisorientiertes Shopping im Vordergrund steht. In Kombination mit unserem Social Shopping Plugin kannst du deinen Kunden gemeinsames Shoppen und dadurch ganz besondere Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Also: Versuch nicht, Amazon zu kopieren. Spiele deine Stärken aus und sei, was Amazon nicht mehr sein kann. Biete deinen Kunden das bestmögliche Shoppingerlebnis. In Konkurrenz mit riesigen Unternehmen wie Amazon, die die transaktionalen Aspekte des Marktes dominieren, wirst du nicht mithalten können, wenn deine Kunden bei dir lediglich einkaufen. Es ist mittlerweile nahezu unmöglich sich gegen Amazon mit Effizienz und Preis-Leistung durchzusetzen.

Fazit: If you can’t win the game, change the rules.

Hier gehts zum kostenlosen Plugin von Groupify:

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