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Grenzenloser Erfolg mit Cross Border Payments

Internationalisierung_mit_Shopware_und_Mollie

Gibt es eigentlich noch Grenzen im Onlinehandel oder wird mittlerweile eben genau dort geshoppt, wo es am schönsten ist? Vielleicht beim kleinen Händler aus Spanien, der handgefertigte Kleider verkauft, in der französischen Vinothek mit Onlineshop oder im dänischen Möbelladen, der seine hübschen Lampen jetzt endlich auch online anbietet? Doch worauf kommt es eigentlich an, wenn plötzlich die Grenzen im E-Commerce verschwimmen? Wo shoppen Kunden am liebsten? Und wie kann dabei eine sichere Zahlung gewährleistet werden? Der Online-Payment-Provider und Shopware Technology Partner Mollie hat 130 kleine und mittlere Onlinehändler aus Deutschland genau diese Fragen gestellt.

Erfahre noch mehr im Webinar

In unserem Webinar mit Mollie am 08. September 2020 erhältst Du noch mehr Informationen rund um das Thema Cross Border Payments und wie Du damit Deinen Umsatz stärkst. In einer anschließenden Q&A-Session beantworten wir direkt Deine Fragen. Melde Dich jetzt direkt kostenfrei an.

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Grenzüberschreitender Handel auf dem Vormarsch

Die Zeiten, in denen Einnahmen nur noch aus dem Heimatland generiert wurden, sind endgültig vorbei – laut den Ergebnissen der Studie, die Mollie gemeinsam mit dem Kölner Forschungsinstitut ECC im ersten Quartal 2020 durchgeführt hat. Demnach werden nämlich 32 Prozent des Umsatzes deutscher E-Commerce-Händler aus dem Ausland generiert. Top-Käufer sind dabei vor allem die Österreicher, Franzosen und Schweizer. Doch nicht nur die Käufer sind in den letzten Jahren immer internationaler geworden, auch die Märkte, in die deutsche Händler gern verkaufen möchten, werden immer weiter durchmischt. Im Schnitt verkauft mittlerweile jeder deutsche Händler in acht europäische Länder. Kein Wunder, denn 63 Prozent der befragten Händler unterstreichen sogar, dass E-Commerce-Unternehmen langfristig nur erfolgreich sein werden, wenn sie wirklich grenzüberschreitend verkaufen. Verlierer im internationalen Handel sind auf europäischer Sicht übrigens vor allem Zypern, Rumänien und das Baltikum, was meist an der nicht vorhandenen Zahlungssicherheit liegt.

Wer Grenzen überschreitet, muss Möglichkeiten bieten

Was natürlich erst einmal nach einer wunderbaren Entwicklung klingt, bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Es passt in das Zeitalter der Globalisierung, dass sich der deutsche Handel internationaler aufstellt und der Fokus schon lange nicht mehr nur auf einem Kernmarkt liegt. Doch um eben in genau dieser Situation weiterhin ein perfektes Kundenerlebnis und am Ende den erfolgreichen Kaufabschluss zu realisieren, müssen vielerlei Dinge durchdacht werden – angefangen beim Angebot passender Zahlungsmöglichkeiten für potenzielle Käufer aus ganz unterschiedlichen Ländern.

Lokal, lokaler, länderspezifisch

Je internationaler das eigene Onlinegeschäft läuft, desto mehr Optimierungen braucht es vor allem im Bereich der Zahlungen. Laut der Studie ist weiterhin PayPal die ungeschlagene Nummer 1 im internationalen E-Commerce – zumindest für 79 Prozent der befragten Onlinehändler. Dicht dahinter folgt die Vorkasse (71 Prozent) und die Möglichkeit der Sofort-Überweisung (63 Prozent) an zweiter und dritter Stelle. Interessant ist vor allem, dass immer mehr Händler (69 Prozent) der Meinung sind, dass der Erfolg im E-Commerce darin liegt, lokale Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Nicht nur kann man sich damit perfekt von möglichen Wettbewerbern abheben, man schafft auch die Basis für die Neukundengewinnung. Gleichzeitig steigern laut 58 Prozent der befragten Händler lokale Zahlungsverfahren den Umsatz. Lokalität wird auch im Angebot der Währungen immer häufiger als Erfolgsgarant genannt, denn wer Landeswährungen akzeptiert, hat erfahrungsgemäß einen höheren Absatz, sagen 66 Prozent der befragten Unternehmen. Doch auch wenn viele Händler bereits wissen, dass es im E-Commerce wichtig ist, einen Payment-Mix anzubieten, tun dies nur die wenigsten. Zwei Drittel der befragten Händler bieten bisher noch keinen länderspezifischen Payment-Mix an und nehmen somit ganz klare Verluste von Umsatzpotenzialen in Kauf.

Der Payment-Mix für die Zukunft

Doch wie könnte ein solcher Mix an unterschiedlichen Zahlungsoptionen in der Zukunft aussehen? Bisher stehen die deutschen Händler vor allem hinter PayPal (65 Prozent), der Mastercard Kreditkarte (53 Prozent) und auch hinter der Visa Kreditkarte (55 Prozent), wenn es um sichere internationale Zahlungen geht. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass bis Ende 2021 aber auch noch weitere Zahlungsmöglichkeiten bei einigen Händlern angedacht sind. Dazu gehören zum Beispiel giropay und unterschiedliche digitale Wallets, die für 20 Prozent der Befragten auf der Agenda stehen. Auch Google Pay, Android Pay und Apple Pay werden im kommenden Jahr für 19 Prozent der befragten Händler interessant werden. Die Studie zeigt außerdem, dass im Schnitt neun unterschiedliche Zahlungsverfahren im internationalen E-Commerce von Händlern angeboten werden. Ob das ausreicht, um erfolgreich zu sein? Jein. Denn auch hier fehlt zunächst einmal der lokale Bezug zum jeweiligen Land. E-Commerce-Kunden werden häufiger im Ausland bestellen, wenn sie länderspezifische Zahlungsverfahren nutzen können – das bestätigen 69 Prozent der befragten Händler. Besonders häufig wird man bald sicherlich Visa Local in deutschen Onlineshops finden, denn diese Zahlungsmethode planen 18 Prozent der befragten Händler für ihr Onlinegeschäft bis 2021.

Erfolg mit dem richtigen Payment-Provider

Wer viele Zahlungsmöglichkeiten anbieten möchte, braucht den richtigen Partner. Das sahen auch die befragten Unternehmen so und gaben an, dass es für sie zwar wichtig ist, dass der Payment-Service-Provider viele Bezahlmethoden anbietet (54 Prozent), jedoch weiterhin die Kosten und Gebühren (70 Prozent) und vor allem die Sicherheit der Zahlungen (76 Prozent) an erster Stelle stehen und damit die Wahl des Payment-Service-Providers maßgeblich beeinflussen.

Fazit

Die Studie zeigt klar, dass der grenzüberschreitende Onlinehandel immer wichtiger wird und, dass man als Onlinehändler nur Erfolg hat, wenn man sich über seine eigenen Grenzen hinausbewegt. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass mit jedem Schritt über den eigenen Tellerrand hinaus neue Anpassungen nötig sind. Wer internationale Kunden akquirieren möchte, muss die Basis dafür schaffen. Dazu gehören lokale Bezahloptionen, unterschiedliche Währungen und natürlich ein bunter Mix aus Optionen – denn mal ehrlich, wer will denn nicht selbst entscheiden können, wie und wann er das Lieblingsprodukt bezahlt?

Über Mollie

Mollie B.V. gehört zu den führenden Payment Service Providern (PSP) in Europa. Mollie bietet alle relevante Zahlungsmethoden an, die mit einem Plugin einfach in den Shopware-betriebenen Webshop integriert werden können. Durch Das Unternehmen wurde 2004 in den Niederlanden von Adriaan Mol gegründet und hat seinen Hauptsitz in Amsterdam mit weiteren Niederlassungen in Belgien, Frankreich und Deutschland in München und Kiel. Heute beschäftigt Mollie rund 250 Mitarbeiter. Etwa 85.000 Kunden wickeln europaweit ihren Online-Zahlungsverkehr über die cloudbasierte Mollie-Plattform ab. Die Spanne reicht dabei von regional starken Unternehmen wie L’Osteria und Otrium, zu Weltkonzernen wie Acer und Dyson.