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Internationalisierung im B2B-Onlinehandel: von ERP-Anbindung über Lagerbestand bis hin zu Payment

Internationalisierung im B2B-Onlinehandel: von ERP-Anbindung über Lagerbestand bis hin zu Payment

Unser Shopware Solution Partner Proclane gibt spannende Einblicke zum Thema Internationalisierung im B2B-Onlinehandel. Worauf kommt es dabei an? Erfahre dazu mehr in diesem Beitrag samt Checkliste und erhalte einen Ausblick auf das anstehende Webinar mit Proclane.

Was ist in Bezug auf ERP-Anbindung, Lagerbestand und Payment zu beachten?

Wenn man sich dem Trend der Internationalisierung im E-Commerce anschließen möchte, stellen sich viele Fragen, wenn man von vornherein ein ganzheitliches und ausbaufähiges Konzept erstellen möchte. Ein kleiner Auszug:

  • Welche technischen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen, wenn man auf internationaler Ebene verkaufen möchte?
  • Wie lassen sich etwa nationale Vertriebsprozesse abbilden oder Lagerbestände länderübergreifend prüfen?
  • Wie kann man mehrere ERP-Systeme störungsfrei anbinden?
  • Wie werden Daten und Aufträge verarbeitet und ausgewertet?

Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema Internationalisierung einer der großen Trends im E-Commerce. Auch im B2B-Umfeld wird es immer wichtiger über den Weg eines Onlineshops neue Märkte zu erschließen oder klassische Vertriebswege auszubauen.

Weshalb besteht in diesem Bereich ein großer Beratungsbedarf?

Die Ausrichtung von Länder Roll-outs wurde von Shopware sehr gut konzeptioniert. Allerdings sind Datenshops immer seltener in sich geschlossene Systeme. Besonders im B2B-Umfeld – einem Bereich, in dem die Internationalisierung besonders stark zu beobachten ist – bestehen häufig komplexe Verbindungen zwischen ERP-Systemen, bestehenden Vertriebsprozessen und weiteren Komponenten, wie zum Beispiel PIM-Systemen oder Zahlungsmodulen. Die zeit- und kosteneffiziente Integration all dieser Aspekte erfordert eine intensivere Beratung.

Ein Beispiel: Die Verfügbarkeitsprüfung

Jederzeit zu wissen, wie die Produktbestände an einem oder mehreren Standorten aussehen, ist ein großes Thema. Wenn ein Kunde für seine Produktion bestimmte Teile benötigt, muss er genau wissen, wie viele davon er wann geliefert bekommen kann. Zum Beispiel: Ein Kunde will im US-Shop 100 Stück bestellen. 50 sind aktuell im amerikanischen Lager vorrätig, 30 könnten aus Deutschland kommen, 20 müssen neu produziert werden. Jetzt kann der Kunde entscheiden: Bestellt er in einer Teillieferung erst einmal die in Übersee vorrätigen 50 Stück oder wartet er auf eine Komplettlieferung der gesamten Menge? Die dafür notwendige Transparenz ist in Echtzeit nur mit einem perfekt integrierten System gegeben.

Werden die Bestände dann zentral in einem ERP verwaltet?

Häufig nutzen Landesgesellschaften eigene ERP-Systeme oder stellen die Daten nur in Excel-Listen zur Verfügung. Bei der Integration der Daten wird ein einheitlicher Standard hergestellt. Dadurch wird der Aufwand für die Anbindung weiterer Systeme überschaubar.

Wie werden internationale Preise berücksichtigt?

Im B2B sind Preise in der Regel individuell verhandelt und kommen nach einer Datenintegration in Echtzeit aus dem ERP-System. Im Einzelfall live zu berechnen sind jedoch Steuern und Versandkosten, wenn Aufträge mit vollständigen Kosten etwa direkt im SAP-System angelegt werden sollen. Häufig nutzen Unternehmen dafür heute externe Services, die zusätzlich an den Shop angebunden werden. Dadurch kann das Ergebnis einer Versand-Laufzeitprüfung dann direkt mit den Ergebnissen der Verfügbarkeitsprüfung aus dem ERP-System kombiniert und live im Shop angezeigt werden.

Ist die Anbindung von SAP-Systemen besonders aufwändig?

Von SAP-zertifizierte Integrationspartner haben langjährige Erfahrung mit der Integration von SAP-System und wissen, worauf es ankommt. Sie arbeiten im E-Commerce beispielsweise mit eigenen SAP-Funktionsbausteinen. SAP-ERP-Systeme gliedern die Verkaufsregionen in Vertriebsbereiche. Darin werden alle Informationen zu Tochterunternehmen oder Landesvertriebsorganisationen gebündelt, diese nicht mit echten Ländern beziehungsweise Sales Channels bzw. Mandanten übereinstimmen. Diese Daten richtig zu lesen und zu konvertieren, gehört zu den zentralen Aufgaben in der SAP-/E-Commerce-Integration.

Was sollte man unbedingt beachten?

So früh wie möglich in großen Dimensionen denken! Je umfassender die Möglichkeiten und Besonderheiten Deines internationalen Geschäfts schon in der Konzeptphase berücksichtigt werden, desto mehr Türen hältst Du Dir offen. Und umso einfacher wird es später, landesspezifische Prozesse online abzubilden.

Checkliste

Worauf Du vor dem Start Deines Integrationsprojektes denken solltest:

  • Organisation: Wer muss in die Planung und Umsetzung involviert werden? Zum Beispiel Auftragserfassung, Datenpflege, Finanzen und Lager
  • Interne Systeme: Inwieweit ist Deine SAP-/ERP-Lösung auf die Anbindung einer E-Commerce-Lösung vorbereitet? Zum Beispiel Daten und Zahlverfahren
  • Technik: Durch die Integration kommen neue Systeme, Server ins Unternehmen. Wer übernimmt die Betreuung dafür?
  • Rollout: Planst Du mittel- oder langfristig weitere Unternehmen einzubinden, etwa Deine ausländischen Niederlassungen? Dann berücksichtige deren Bedürfnisse möglichst frühzeitig!
  • Bekanntheitsgrad steigern: Wie machst Du Deinen Webshop bekannt? Gibt es zum Start besondere Aktionen?

Erfahre mehr dazu im Webinar!

Wie integrierter und effizienter E-Commerce in der Praxis aussieht, kannst Du in einem kostenlosen Webinar am 9. Februar 2021 live erleben. Eine perfekte Vernetzung aller beteiligten Systeme ist im modernen E-Commerce unumgänglich, sowohl bei den Touchpoints der Kunden wie auch in der Anbindung interner Systeme. Omnichannel- oder Sharing-Lösungen sind nur dann effizient, wenn alle Geschäftsvorfälle automatisiert ablaufen.

In diesem kostenlosen Webinar informieren wir Dich über die Anforderungen und Vorteile eines integrierten Onlineshops mit SAP und unserer E-Commerce-Lösung Shop4SAP von PROCLANE. 45 Minuten, die sich bezahlt machen!

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