Safety First für Dein Business: Worauf Du als Onlinehändler achten solltest

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Die wichtigsten Gesetzte im eCommerce

Fallstricke gibt es im Onlinehandel viele. Ob Datenschutz, Abmahnungen oder neue Regelungen wie das Verpackungsgesetz - ein Verstoß gegen eine der vielen Verordnungen oder eine Rechtsverletzung kann schnell teuer werden. Unser Shopware Partner exali.de gibt Dir einen Überblick über die Gefahren im eBusiness und Tipps, wie Du Dich schützen kannst. 

Im Onlinehandel kann so einiges schief gehen. Schon kleine Fehler können bei Deinem Geschäftspartner oder Kunden großen Schaden anrichten. Und natürlich auch bei Dir selbst!

Ein Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen (EU-DSGVO) oder gegen das Urheberrecht und schon flattert eine teure Abmahnung ins Haus. Aber auch Eigenschäden können schnell entstehen und je nach Ausmaß Dein gesamtes Business in Gefahr bringen, beispielsweise wenn Dein Shop ins Visier von Cyberkriminellen gerät und sie Deine Systeme lahmlegen.

Die Gefahr durch Cyberkriminalität wächst

Wenn Hacker die Kontrolle über Deinen Webshop übernehmen, dann ist das natürlich der Super-GAU. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es Dich trifft, ist leider gar nicht so gering. Für das Jahr 2021 schätzen Experten den weltweiten Schaden durch Internetkriminelle auf 6 Billionen Dollar! Ob DDoS-Attacke oder illegales Bitcoin-Schürfen– an Kreativität und neuen Ideen für ihr „Geschäft“ mangelt es den Cyberkriminellen leider nicht.

Produkthaftung: Mitgefangen, mitgehangen

Dass ein Hersteller für sein Produkt haften muss, ist klar. Aber wusstest Du, dass Du als Importeur oder Quasi-Hersteller genauso haftest, auch wenn Du das Produkt nicht selbst hergestellt hast? Als Quasi-Hersteller kaufst Du Waren ein, kennzeichnest sie mit Deinem Logo oder Deiner Marke und verkaufst sie weiter. Trotzdem treffen Dich die gleichen Pflichten wie den eigentlichen Hersteller. Dazu gehört, dass Du Risiken vermeiden musst, indem Du Maßnahmen wie Stichproben durchführst, Warnungen ausgibst oder wenn nötig einen Rückruf startest. Außerdem unterliegst Du der Informationspflicht. Dazu gehört beispielsweise eine deutschsprachige Betriebsanleitung für Deine Kunden. Bekommst du Kenntnis von Risiken, die durch Deine Produkte entstehen können, musst Du diese auch als Quasi-Hersteller der Marktüberwachungsbehörde melden.

Neues Jahr, neue Regeln: Das Verpackungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Bis zu diesem Stichtag mussten sich alle „Hersteller“ von Verpackungen bei der „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ registrieren. Falls Du das noch nicht gemacht hast: Hol es schnell nach, es drohen Abmahnungen von Abmahnanwälten und (Pseudo-)Wettbewerbern sowie Bußgelder von bis zu 200.000 Euro!

Achtung: „Hersteller“ im Sinne des Verpackungsgesetzes

Im Verpackungsgesetz ist vom „Hersteller“ von Verpackungen die Rede. Aber Achtung: Damit ist nicht der ursprüngliche Hersteller von Verpackungsmaterialien gemeint! Hersteller im Sinne des Verpackungsgesetzes ist jeder, der Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in den Verkehr bringt. Also im Onlinehandel der Onlinehändler, der das erste Mal eine Verpackung mit Ware befüllt. Hersteller ist auch derjenige, der die Verpackung erstmals auf den deutschen Markt einführt. Das heißt, auch wenn Du als Onlinehändler die verpackte Ware importierst, unterliegst Du der Systembeteiligungspflicht.

Die neue Geoblocking-Verordnung

Seit dem 3. Dezember 2018 gilt die neue Geoblocking-Verordnung. Kunden aus dem EU-Ausland dürfen demnach nicht mehr anders behandelt werden, als Kunden aus dem Inland. Wenn Du also Deinen Kunden in Deutschland eine Zahlung auf Rechnung anbietest, dann musst Du diese Zahlungsform auch einem Kunden im EU-Ausland gewähren. Wenn Du Dich nicht daran hältst, dann drohen Abmahnungen und Bußgelder bis zu 300.000 Euro!

Die „Basic“ - Risiken: Rechtsverletzungen

Wie Du siehst, ist die Liste der möglichen Verstöße lang. Und leider ist sie noch nicht zu Ende. Denn neben neuen Verordnungen und Regeln und den Gefahren aus dem Netz gibt es auch die Standard-Risiken, die Dir als Shopbetreiber gefährlich werden können. Das sind beispielsweise Marken- oder Urheberrechtsverletzungen, Verstöße gegen die EU-DSGVO oder Fehler in den AGB und im Impressum. Leider hat sich eine eigene Abmahnindustrie entwickelt und Pseudo-Wettbewerber sowie Abmahnanwälte warten nur darauf, dass sich ein Webshopbetreiber einen Fehler leistet. Dann werden wegen kleiner Unachtsamkeiten Abmahnungen verschickt und fleißig abkassiert.

Exali-Webshop-Versicherung

Absicherung im eCommerce: So schützt Du Dein eBusiness

Aber keine Panik, es gibt auch gute Nachrichten: Du kannst Dich und Dein Business absichern! Nämlich mit einer Webshop-Versicherung (Berufshaftpflichtversicherung speziell für den eCommerce-Bereich). Wie diese aussehen sollte, sagt Dir folgende kurze Checkliste:

  • Absicherung bei Rechtsverletzungen: Abmahnungen wegen Markenrechts-, Urheberrechts-, Lizenzrechts-, Datenschutzrechts- oder Wettbewerbsrechtsverletzungen sind die größten Risiken für Dein eBusiness. Daher sollte Deine Berufshaftpflicht Rechtsverletzungen umfassend versichern.
  • Internationaler Versicherungsschutz: Da die meisten Webshops nicht nur den nationalen Markt bedienen und dadurch Schadenfälle weltweit eintreten können, sollte die Webshop-Versicherung einen weltweiten Schutz bieten.
  • Produkthaftpflicht: Besonders für Shopbetreiber, die als Quasi-Hersteller oder Importeure tätig sind, ist eine Produkthaftpflichtversicherung als Bestandteil der Berufshaftpflicht wichtig. Du solltest sie daher unkompliziert zu Deiner Absicherung hinzuwählen können.
  • Eigenschäden: Das Risiko als Webshop in das Visier von Cyberkriminellen zu geraten wird immer größer. Daher sollten Cybereigenschäden wie zum Beispiel ein Ertragsausfall durch eine DDoS-Attacke oder Mal- und Ransomware mitversicherbar sein.
  • Individualität: Gerade im eCommerce gibt es keinen Stillstand. Dein Business entwickelt sich immer weiter. Deshalb sollte Deine Webshop-Versicherung „mitwachsen“ und sich individuell auf Deine Bedürfnisse anpassen lassen, beispielsweise durch einen D&O-Zusatzbaustein, welcher Deine persönliche Haftung als Geschäftsführer absichert oder eine Vertrauensschadenversicherung, welche Betrugsschäden durch Dritte oder eigene Mitarbeiter übernimmt.

Du kannst Dein Business bereits mit wenigen Euros im Jahr absichern. Im Gegensatz zu einer einfachen Betriebshaftpflicht versichert die Webshop-Versicherung auch die speziellen Risiken im Online-Handel. Umfassender Schutz bietet Dir hier beispielsweise die exali.de Webshop-Versicherung.

 

Webinar "Safety First für Dein Business! Wo Gefahren im digitalen Handel lauern und wie Du diese vermeiden kannst"

Du interessierst Dich weiterführend für das Thema? Dann verpasse nicht unser Webinar am 30. April um 11:00 Uhr. Unser Partner Ralph Günther, Versicherungsexperte und Geschäftsführer des Online-Maklers exali.de, informiert Dich im Webinar anhand von echten Schadenfällen aus der Praxis über die häufigsten Haftungsrisiken im digitalen Handel. Außerdem zeigt er Dir, wie Du Dich für den Worst Case absichern kannst. Du hast Fragen? Kein Problem, Ralf Günther beantwortet diese gerne am Ende des Webinars.

Hier geht's zur Anmeldung

 

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