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Wie Du mit gezielter E-Mail Marketing Automation mehr Verkäufe erzielen kannst

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Wer seine Kunden langfristig binden möchte, der sollte auf Personalisierung nicht verzichten und den Kunden nach deren Bedürfnissen abholen. Dieses Wissen ist auch den meisten Händlern heute nicht mehr fremd. Ob die richtige Anrede, passende Inhalte oder ein persönlicher Absender, dies sind nur ein paar Möglichkeiten, wie Du das Einkaufserlebnis Deiner Kunden verbessern kannst. Dass man nicht nur Inhalte, sondern auch den Versand von E-Mails personalisieren und automatisieren kann, klingt hingegen für die meisten Onlinehändler noch immer wie eine “rocket science”. Mit der richtigen Automation muss das nicht der Fall sein. Die folgenden vier Beispiele sollen Dir zeigen, wie einfach automatisierte Mailings verschickt werden können.

1. Der Klassiker – das Willkommens-Mailing

Das “Willkommens-Mailing” gehört zu den einfachsten Automationen und ist mittlerweile Standard in fast jeder E-Mail Marketing Software. Ziel: Eine einfache Begrüßung des neuen Kontaktes und nochmal ein Ausblick darauf, was ihn in Zukunft erwartet. Aber Du kannst dieses Mailing auch noch effektiver gestalten. Zum Beispiel kannst Du mit einer guten Automation auch Interessen von Kunden erfragen oder Informationen bekommen, die Du mit dem Anmeldeformular noch nicht erhalten hast. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1.) Eine Weiterleitung zum Empfängerprofil, wo der Kontakt einfach selbst auswählen kann, welche Themen ihn interessieren.

2.) Du trackst das Verhalten Deiner Empfänger, indem Du beispielsweise einen Link hinter einem Bild setzt, was automatisch dazu führt, dass ein Interesse in Form eines Attributes beim Kunden vermerkt wird. Klickt der Kunde zum Beispiel auf ein Katzenbild anstatt auf das Bild eines Hundes, so ist anzunehmen, dass der Empfänger sich eher für Katzen interessiert.

Wichtig ist, dass Du die Bedürfnisse und Interessen Deiner Kunden kennenlernst. Die daraus gewonnen Informationen kannst Du dann wieder auf neue Personalisierungen und Automationen anwenden.

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2. Der abgebrochene Warenkorb

Im Schnitt schließen drei von vier Kunden ihren Kaufprozess nicht ab. Das ist eine Menge an Umsatz, der für den Händler dabei auf der Strecke bleibt. Die Gründe können dafür völlig unterschiedlich sein. Was sich nicht unterscheiden sollte, ist die Tatsache, wie Du darauf reagierst. Erinnere Deine Kontakte daran, dass sie ihren Einkauf noch nicht abgeschlossen haben und locke sie eventuell mit einem kleinen Rabatt oder einem Geschenk.

Mit einer guten Automation kann Dir dieser Schritt ganz einfach abgenommen werde. Lege das Ereignis fest, also die Tatsache, dass ein Kunde etwas in seinen Warenkorb gelegt hat, und gib zusätzlich eine Zeitspanne an, wie lange die Artikel im Warenkorb liegen sollen, ohne, dass eine Bestellung durchgeführt worden ist. Im Anschluss sendet das System völlig automatisch eine entsprechende Mail an Deine Kunden mit den ausgewählten Artikeln raus.

3. Besuch einer Kampagnenseite

Du planst eine Kampagne zu Ostern, Weihnachten oder einem anderen Ereignis Deiner Wahl und hast dafür vielleicht sogar extra eine Landingpage erstellt? Dann vergiss nicht diejenigen Kontakte im Anschluss nochmal abzuholen, die sich dafür interessiert haben. Sende diesen Kontakten nochmals einen Newsletter mit den wichtigsten Informationen oder gar den wichtigsten Produkten.

Erweitert werden kann dieses Szenario beispielsweise auch durch ein zusätzliches Ereignis, wie der Kauf eines Produktes. Willst Du zum Beispiel Tickets verkaufen und Dein Kunde hat die Seite besucht, aber noch kein Ticket gekauft, so kannst Du ihn daran erinnern. Hat er die Seite besucht und ein Ticket gekauft, dann lass ihm doch einfach ein "Danke" zukommen und ergänze die wichtigsten Infos zur Veranstaltung.

4. Eigene Prozesse automatisieren

Eine gute Marketing Automation bietet Dir die Möglichkeit, Dein Marketing dem Shop anzupassen und nicht den Shop an das Marketing anpassen zu müssen, was deutlich unangenehmer ist. Auf diese Flexibilität solltest Du bei der Auswahl Deiner E-Mail Marketing Software besonders achten. Nicht immer sind Automationen so einfach abbildbar, wie in den Beispielen eins bis drei. Im B2B-Bereich können zum Beispiel Prozesse von Lieferanten mit einer E-Mail Marketing Automation ganz einfach visualisiert werden.

Sendinblue bietet dafür ein “Event Tracking”. Der Onlinehändler kann also festlegen, was in seinem Onlineshop ein Event ist. Ob es sich dabei um die Anpassung einer Kundenadresse oder wieder ein verhaltensbasiertes Tracking handelt, spielt keine Rolle. Sobald das festgelegte Event eintritt, startet die Marketing Automation, die Du im Editor modelliert hast. Das gibt Dir eine große Gestaltungsfreiheit und macht Deine Botschaft noch relevanter für die Kunden.

Workflows

Fazit

Mit dem richtigen Werkzeug können Automationen ganz einfach in Deinen Onlineshop integriert werden und sind definitiv keine “rocket science”. Dabei kann es sich um sehr schnelle und weniger komplexe Automatisierungen handeln, wie beispielsweise ein Willkommens-Mailing, aber auch um individuell angepasste Szenarien. Ziel sollte es am Ende immer bleiben, sich auf das Verhalten der Kunden zu beziehen und damit den Shopumsatz zu steigern.

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