Die Zukunft des Onlinehandels meistern in 2024

Schritt für Schritt den perfekten Onlineshop erstellen

Schritt für Schritt den perfekten Onlineshop erstellen

Der elektronische Handel boomt, demnach ist es relevant, die eigene Onlinepräsenz zu pflegen. Die Konkurrenz schläft nicht, deswegen bedarf es einen Onlineshop, um die eigene Marke und vor allem Produkte zu pushen. Ob intuitiv, sicher oder flexibel – Shopsysteme wie Shopware vereinen alles in einem und bieten eine gute Grundlage für erste Schritte im E-Commerce. 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Onlineshop

  2. Gute Gründe für einen eigenen Onlineshop

  3. Shopsystem vs. Shop-Baukasten

    1. Shop-Baukästen

    2. Shopware als allumfassendes Shopsystem!

  4. Zielgruppe und Buyer Persona definieren

  5. In 6 Schritten zum performanten Onlineshop!

    1. Schritt 1: Shopsystem wählen 

    2. Schritt 2: Template anpassen & einrichten

    3. Schritt 3: Personalisieren & Vertrauen aufbauen

    4. Schritt 4: Produkte einstellen

    5. Schritt 5: Zahlungsmethode anschließen

    6. Schritt 6: Rechtliche Rahmenbedingungen klären

    7. Schritt 7: Marketingmaßnahmen starten!

      1. E-Mail Marketing

      2. Social-Media-Marketing

      3. Social oder Google Ads

      4. My Business Eintrag (Google)

  6. FAQ

Was ist ein Onlineshop?

Ein Onlineshop ist eine Plattform, die Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit bietet Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Zu einem Onlineshop zählen sowohl Design, Content, Produktbilder als auch ein logischer Aufbau und rechtliche Maßnahmen.

Gute Gründe für einen eigenen Onlineshop

Onlineshops sind ein lukratives Geschäftsmodell, denn die E-Commerce-Branche wächst immer weiter. Sowohl in den sozialen Netzwerken als auch im Internet generell gilt es, als Unternehmen eine Präsenz aufzubauen, um mehr potenzielle Käufer auf den eigenen Shop aufmerksam zu machen. Ein Start auf einer Plattform wie eBay ist zwar eine gute Idee, die Provisionen für Shops betragen jedoch bis zu 20 % und demnach wenig lukrativ für kleinere Marken.

Ein eigener Shop ist eine Alternative, bei der es sich lohnt, Geld zu investieren. Auch mithilfe von Social Commerce lassen sich anschließend Produkte an eine gewählte Zielgruppe über Social Media verkaufen.

Shopsystem vs. Shop-Baukasten

Es gibt sowohl eine Vielzahl an Shop-Baukästen als auch Shopsystemen, die Shopbetreiber vor die Qual der Wahl stellen. Beide stellen valide Optionen für den eigenen Onlineshop dar. Hier sollte der gewünschte Funktionsumfang maßgeblich zur Entscheidung beitragen.

Shop-Baukasten

Mit Shop-Baukästen ist es heutzutage leichter denn je, den Grundstein für einen eigenen Onlineshop zu legen. Ein großer Pluspunkt: Shopbetreiber benötigen keinerlei Programmierkenntnisse. In den meisten Fällen bedarf es lediglich einer monatlichen Gebühr und schon ist es möglich, mit dem eigenen Onlineshop zu starten. Definitiv kein Hexenwerk! Für Gründer mit wenig Startkapital und nur einer geringen Anzahl an Produkten ist diese Lösung super.

Doch neben der leichten Implementierung hat ein Baukasten auch Nachteile wie etwa die Umsetzung einer professionellen Unternehmensstrategie. Besonders wenn es sich um einen großen Shop mit einer facettenreichen Produktpalette handelt, sind Shopsysteme die bessere Wahl, da es durch Baukästen viele Einschränkungen gibt.

Die Anzahl an Zahlungsmethoden ist bei Baukästen begrenzt, weitere negative Funktionen sind:

  • Such- und Filterfunktionen

  • Individuelle Designanpassungen

  • Erfüllen nicht immer die komplexen, rechtlichen Rahmenbedingungen (Folge: Abmahnungen)

  • Anzahl an Zahlungsmethoden

Der Vorteil bei Content Management Systemen wie WordPress: Durch Plug-ins erlangen Shopbetreiber viel größere Gestaltungsfreiheiten.

Shopware als allumfassendes Shopsystem!

Ein Shopsystem bietet mehr Möglichkeiten für Selbstständige oder Start-ups als ein Baukasten – eine Investition lohnt sich also. Die Startkosten wirken sich demnach positiv auf die freiere Gestaltung aus. Zudem haben Shopbetreiber eine große Auswahl an Zahlungsverfahren. Ab einem Umsatz über 30.000 € monatlich lohnt sich eine Shopsoftware.

Ob B2C- und B2B-Bereich – Shopware bietet umfassende E-Commerce-Lösungen. Mit der performanten Open Commerce Plattform heben Shopbetreiber ihr Business auf eine neue Ebene und profitieren von maximaler Flexibilität und Skalierbarkeit sowie Sicherheit auf dem höchsten Niveau. Ob Start-up oder Global Player – mit Shopware realisiert jedes Business seine Anforderungen und behält dank uneingeschränktem Zugriff auf den Source Code die Rechte an den eigenen Daten.

Andere bekannte Shopsysteme:

  • Wix

  • Shopify

  • Gambio

etc.

Zielgruppe und Buyer Persona definieren

An erster Stelle, bevor es mit dem Onlineshop losgeht, steht die Zielgruppenbestimmung. Ohne ein genaues Bild der Zielgruppe, an die sich die eigenen Inhalte richten, ist es schwierig, den Bedürfnissen der Seitenbesucher gerecht zu werden. Dafür sollten sich Shopbetreiber fragen: Wem will ich was verkaufen? Nach diesen Leitfragen sollte der Shop aufgebaut werden. Auch das Design ist wichtig, um entweder ein jüngeres Publikum von Social Media (beispielsweise mit trendigem Schmuck und einem hippen Design) anzusprechen oder eine Zielgruppe, die Uhren in einem Onlineshop erwerben möchte, mit einem schlichten und zeitlosen Design abzuholen.

Doch Achtung: Die Zielgruppe nicht zu klein abgrenzen, ansonsten minimieren sich auch die Käufe. Gerade wenn der Shop neu ist, gilt es etwas auszuprobieren, was ankommt und welche Zielgruppe letztendlich wirklich bei einem kauft.

In 6 Schritten zum performanten Onlineshop!

Der Umsatz aus dem Onlinehandel nimmt immer weiter zu, demnach sollte jedes Unternehmen nicht nur auf das physische Geschäft in der Innenstadt setzen, sondern auch eine Präsenz im Internet aufbauen. Wie gelangen Shopbetreiber nun an eine leistungsstarke Plattform? Auf dem Weg zu einer performanten Website sind nur wenige Schritte nötig:

Schritt 1: Shopsystem wählen

Als Erstes steht die Frage im Raum: Wofür wird der Shop eingesetzt? Deswegen gilt es sich zunächst Gedanken darüber zu machen, welche grundsätzlichen Ansprüche an das Shopsystem bestehen und welche Faktoren es abdecken sollte:

  • Bezahlsysteme: Welche Zahlungsmethoden sind beliebt und sprechen die eigenen Kunden an? Zahlungsanbieter und Shopsystem müssen kompatibel sein, sonst treten später Probleme auf.

  • Schnittstelle zur Warenwirtschaft

  • Filterfunktionen bei Produkteinstellungen

  • Anbindung an Marketingportale

  • Mobilfreundlichkeit: Können Besucher die Seite problemlos von ihren mobilen Geräten abrufen? Immer mehr Menschen shoppen über ihr Smartphone oder das Tablet

  • Datensicherheit: Wie sicher ist die jeweilige Plattform? Kundendaten sind vertraulich und sollten auch so behandelt werden. (SSL und HTTPS-Zertifikat gewähren eine sichere Nutzung).

  • Preise und Designspielraum

Dafür sollten sich Shopbetreiber bzw. Gründer, bevor es losgeht, genügend Zeit nehmen und einen Anforderungskatalog ausarbeiten. Es lohnt sich, verschiedene Systeme miteinander zu vergleichen und die unterschiedlichen Features im Detail anzuschauen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Ob kostenfreie Open-Source-Software, Einmalkosten oder laufendes Abo – für alle Wünsche ist etwas dabei.

Schritt 2: Template anpassen & einrichten

Zu Beginn sollten sich Shopbetreiber fragen, ob sie die technische Betreuung selbst durchführen oder diese an eine Agentur auslagern. Dabei sollten sie sich realistisch fragen, ob sie ein Händchen dafür haben oder die technischen Prozesse sie nur davon abhalten, den eigenen Shop voranzutreiben. Als nächster Schritt wird der Onlineshop auf einen vorher angemieteten Webserver geladen. Jetzt geht’s los mit der Einrichtung, die folgenden wichtigen Funktionen sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden:

  • Anleitung beim jeweiligen Anbieter

  • Lieferoptionen und -zeiten sollten ersichtlich sein

  • Einstellung des Designs

  • Cross-Selling-Funktionen

  • Verschlüsselung der Website

  • Rechtliche Maßnahmen: AGB, Datenschutzerklärung sowie Impressum

  • Kategorien und Aufbau der Seite

Onlineshop Newbie? Anbieter helfen gerne weiter, deswegen keine Scheu vor Nachfragen haben!

Schritt 3: Personalisieren & Vertrauen aufbauen

Jede Website benötigt einen persönlichen Touch, damit sie nicht in der Masse an Mitbewerbern untergeht! Vom Design über Inhalte (Bilder und Text) bis hin zum Aufbau und der Erstellung der Seite gibt es keine gestalterischen Grenzen! Auch hier ist es relevant, sich an der Zielgruppe zu orientieren, damit das Design den Zeitgeist trifft und Interessenten auf die Seite lockt.

Eine wahre Herausforderung ist die Suche nach dem richtigen Domain- und Firmennamen. Brainstormen, Googeln, Social Media ausspähen – alles gute Ideengeber. Auch das Unternehmensregister oder Deutsche Marken- und Patentamt (DPMA) geben Aufschluss, ob der gewählte Markenname schon vorhanden oder ein Unikat ist. Den ausgewählten Domainnamen gilt es dann anzumelden, damit ihn Ihnen niemand wegnehmen kann.

Neben dem Design spielt für die persönliche Note einer Seite vor allem der Vertrauensfaktor eine Rolle. Die meisten potenziellen Leads kaufen nicht in einem Onlineshop ein, ohne vorher die Rezensionen anderer Kunden zu lesen. Durch Integration von Kundenbewertungen (“Trusted Shops”) steigt die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens. Zertifizierungen anderer Unternehmen unterstützen das Image eines Shops zusätzlich (Security Badges und Gütesiegel).

Schritt 4: Produkte einstellen

Welche Produkte sollen im eigenen Shop verkauft werden? Handelt es sich um physische oder digitale Produkte? Gibt es ein Kernprodukt oder ein großes Spektrum an Artikeln? Hier ist es ratsam, den Markt und auch die Bedürfnisse der Zielgruppen im Auge zu behalten. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sollten hochwertige Produktbilder neben einer klaren Produktbezeichnung und einem angemessenen Preis die ausschlaggebenden Faktoren darstellen.

Zudem ist es empfehlenswert, je nach Produktanzahl Unterkategorien zu erstellen. Eine Kosmetikmarke sollte beispielsweise eine Kategorie für Duschgel, eine für Shampoo, Seife etc. aufbauen, damit Kunden sich auf der Website gut zurechtfinden. Hier ist es wichtig im Vorhinein zu überprüfen, wie viele Produkte auf einer bestimmten Plattform einstellbar sind. Bei einem kleinen Shop ist das noch nicht so relevant, aber bei einem mittelständischen Unternehmen mit einem großen Produktportfolio wird dies bei Nutzung eines Shop-Baukastens immer wichtiger. Shopbetreiber sollten im Blick behalten, dass die maximale Anzahl an Produkten nicht zu schnell überschritten wird und der Shop direkt wieder umziehen muss.

Schritt 5: Zahlungsmethode anschließen

Auch dieser Schritt ist für einen Onlineshop elementar, denn ohne Bezahlung geht nichts. Studien zeigen, dass potenzielle Käufer den Einkauf abbrechen, wenn sie nicht die Bezahlmethode finden, die sie präferieren. Die gängigsten Bezahlmodelle auf dem deutschen Markt sind:

  • Paypal

  • Kauf auf Rechnung

  • Lastschrift

  • Kreditkarte

Manche Shops bieten alle vier Zahlungsmodelle an, andere nur einige der Payment Service Provider. Zunächst gilt es zu checken, ob der Shop auch eine Schnittstelle zu der entsprechenden Zahlungsart hat. Hier gibt es sowohl Anbieter mit hohen jährlichen Beträgen als auch günstigere oder welche, die komplett auf eine Gebühr verzichten. Doch Achtung: Diese Anbieter haben oft versteckte Kosten wie Transaktionskosten bei einem Kauf.

Schritt 6: Rechtliche Rahmenbedingungen klären

Für einen rechtssicheren Shop steht das Thema Datenschutz an oberster Stelle. Für eine gewerbliche Website in Deutschland ist ein Impressum unumgänglich, mit den richtigen Tools jedoch auch einfach eingerichtet. Andere rechtliche Rahmenbedingungen im Onlinehandel sind:

  • Preisangaben: Sowohl Bruttopreis als auch Mehrwertsteuer müssen ersichtlich sein.

  • Widerrufsrecht & AGB: Auf der Seite muss ein Widerrufsformular für Kunden erkennbar sein und beim Kauf per Mail mitgeschickt werden.

  • Bestellbestätigung: Eine schriftliche Form per Mail ist nötig.

  • Double-Opt-in: Dieses Verfahren ist für den Newsletterversand unumgänglich, denn sonst liegt kein Einverständnis vom Kunden zugrunde, diesen zu kontaktieren.

Schritt 7: Marketingmaßnahmen starten!

Der Shop ist bereit? Das ist der Startschuss, um gezielt Werbemaßnahmen einzusetzen! Ob Google Ads, Newsletter-Kampagnen oder Aktionen auf Social Media – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Alle Optionen haben ein gemeinsames Ziel: einen höheren Traffic zu generieren.

E-Mail Marketing

Um Kunden auf den eigenen Shop aufmerksam zu machen und Leads an Land zu ziehen, eignet sich der Versand regelmäßiger Newsletter. Diese sollten mit Rabattaktionen, Treuerabatten oder allgemeinen Informationen zu neuen Produkten bespielt werden.

Social-Media-Marketing

Social Media gehört für viele Menschen zum Alltag wie das Arbeiten. Deswegen ist es umso wichtiger, dort eine Präsenz aufzubauen und ein geschäftliches Profil einzurichten. Hier stehen Shopbetreiber im direkten Kontakt zu Ihrer Zielgruppe und können auf Fragen und Kommentare direkt reagieren und mit ihnen agieren. Auch Social Commerce ist ein Bereich des E-Commerce, der immer schneller wächst. Es ist demnach sinnvoll, sich ein Standbein in den sozialen Medien aufzubauen und einen Namen zu machen.

Social oder Google Ads

Sowohl auf Google als auch in den sozialen Medien (Instagram, Facebook etc.) ist es möglich, Werbeanzeigen zu schalten. Wichtig: Bei den Kampagnen vorher immer ein Ziel festlegen:

  • Traffic

  • Engagement

  • Conversion

etc.

Hier lässt sich flexibel einrichten, wie viele Ausgaben pro Anzeige getätigt werden. Die Zielgruppe lässt sich hier ebenfalls einstellen, für treffsichere Werbung. Bei Pay-per-Click (PPC) Anzeigen über Google grenzen Shopbetreiber ebenfalls ein, bei welchen demografischen Merkmalen oder Suchanfragen die Anzeige ausgespielt wird.

My Business Eintrag (Google)

Bei einem Shop in der Stadt hilft Google, die Sichtbarkeit in die Höhe zu treiben. Damit mehr potenzielle Käufer auf einen Shop stoßen, ist ein Eintrag bei Google Maps sinnvoll. Hier entnehmen alle Interessenten die wichtigsten Daten und finden zum Shop.

Mit diesen Maßnahmen steht einem erfolgreichen Onlineshop nichts mehr auf dem Weg zum Erfolg im Weg.

FAQ

Wie erstelle ich einen Onlineshop?

Ein Onlineshop lässt sich mit einem Shop-Baukasten oder einem Shopsystem erstellen. Während Baukästen meist kostenlos zur Verfügung stehen, sind diese limitierter in ihren Möglichkeiten. Shopsysteme kosten ein monatliches Entgelt, lohnen sich aber auf lange Sicht.

Was sind Rahmenbedingungen eines Onlineshops?

Wichtig für den Aufbau eines eigenen Onlineshops ist es, die Zielgruppe und die eigenen Ziele vorher festzulegen. Danach geht es an die Gestaltung und Umsetzung des Konzepts. Unter anderem muss ein Bezahlsystem ausgewählt werden und Marketingmaßnahmen eingeleitet werden.

Welche Plattformen gibt es für einen Onlineshop?

Ein beliebtes Shopsystem ist Shopware. Damit ist es leichter denn je, einen Onlineshop aufzubauen, der allen gewünschten Anforderungen entspricht. Shopware eignet sich sowohl für den B2B- als auch B2C-Bereich und bietet Shopbetreibern umfassende Lösungen.

Weitere Informationen zum Thema Onlineshop erstellen

https://www.shopware.com/de/preise/