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Abmahnsicher durch das Weihnachtsgeschäft

Abmahnsicher durch das Weihnachtsgeschäft

Es ist Oktober, in den Regalen stehen schon die Weihnachtsüßigkeiten und auch die Onlinehändler bereiten sich auf den Verkaufs-Boom zum Jahresende vor. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft steht bei vielen noch der „Black Friday“ an, der eine Menge Kunden zum Kaufen bewegen soll.

Mit möglichst großzügigen Rabatten und Werbeaussagen wollen Händler dafür sorgen, dass das Geschäft kurz vor dem Jahresende noch mal so richtig boomt. Doch bei vielen Werbeversprechen ist Vorsicht geboten, sonst kann es schnell zu einer Abmahnung kommen. Unser Technologie-Partner der Händlerbund verrät Dir in diesem Blogbeitrag, wie Du abmahnsicher durch das Weihnachtsgeschäft kommst.

Werben mit Selbstverständlichkeiten

Händlerinnen und Händler dürfen nicht mit Versprechen werben, die ohnehin gesetzlich vorgeschrieben sind. Gerade in Bereichen, in denen viele Fälschungen auf dem Markt sind, werben manche Händler damit, dass es sich bei ihrer Ware um „100% Original“ handelt. Das Problem bei einer solchen Werbung ist allerdings, dass es ohnehin rechtlich vorgeschrieben ist, dass es sich um originale Waren handeln muss und der Verkauf von Fälschungen nicht erlaubt ist. Die originale Ware stellt dabei also keine Besonderheit des Angebots dar.

Einige Händler wollen den Kunden auch ein sicheres Gefühl geben, indem sie damit werben, dass sie versichert versenden. Bei einem Verbrauchsgüterkauf ist es allerdings ohnehin so, dass der Verkäufer das Versandrisiko trägt. Wenn er die Ware also versichert versendet, hat er dadurch nur selbst einen Vorteil, der Kunde hingegen profitiert nicht von einem versicherten Versand.

Werben mit Preisreduzierungen

Gerade zum Black Friday freuen sich Kunden über großzügige Reduzierungen ihrer Ware. Händler sollten dabei im Hinterkopf behalten, dass die Prozentangabe nicht einfach wahllos gewählt werden darf. Die Prozentangabe muss sich auf einen tatsächlich feststellbaren Einzelpreis beziehen. Es ist nicht zwangsläufig nötig, dass der vorherige Preis vom Shop selbst erhoben wurde, dann muss für den Käufer allerdings zu erkennen sein, um welche Preisangabe es sich handelt. Das kann zum Beispiel eine unverbindliche Preisempfehlung oder auch ein vom Markt gebildeter Durchschnittspreis sein.

Eine Modekette wurde vor kurzem auch erfolgreich abgemahnt, weil sich die Werbeaussagen zu den Rabatten auf zu wenige Artikel bezogen. Das Unternehmen warb mit „bis zu 70 % Rabatt “. Tatsächlich waren allerdings nicht einmal drei Prozent der angebotenen Artikel so hoch reduziert. Es muss allerdings ein nennenswerter Anteil der angebotenen Produkte eine solch hohe Rabattierung vorweisen können, damit die Werbung zulässig ist.

Manch harmlos klingende Werbung kann Onlinehändler also teuer zu stehen kommen, wenn Abmahner auf die Vorgehensweise aufmerksam werden. Es lohnt sich also gerade beim Weihnachtsgeschäft und um den „Black Friday“ herum aufmerksam zu prüfen, womit im Onlineshop geworben wird.

Der Händlerbund hilft!

Die rechtliche Absicherung ihrer Internetpräsenzen verursacht vielen Onlinehändlern einen enormen Mehraufwand. Der Händlerbund steht Dir bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite. Wenn Du Dich als Händler jetzt für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheidest, erhältst Du mit dem Rabattcode P434#M2#2012 einen Nachlass von 3 Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Deiner Wahl.

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Über die Autorin

Hanna verschlug es 2012 für ihr Jurastudium vom Ruhrgebiet nach Leipzig. Neben dem Studium mit dem Schwerpunkt Strafrecht spielte auch das Lesen und Schreiben eine große Rolle in ihrem Leben. Nach einem kurzen Ausflug in das Anwaltsleben, freut Hanna sich nun, ihre beiden Leidenschaften als Redakteurin verbinden zu können.

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