
Mit Shopware 6.7.16.0 erwarten dich einige Neuerungen: zum Beispiel weitere Funktionen rund um das GARAN-Label, eine angepasste Rabattdarstellung in der Storefront und neue Möglichkeiten für Shopware Nexus.
Alle Details findest du in den folgenden Abschnitten.
Übersicht:

Weitere Verbesserungen für GARAN und die gesetzliche Gewährleistung

Mit Shopware 6.7.16.0 haben wir die Funktionen rund um das GARAN-Label und die gesetzliche Gewährleistung weiter verbessert. Ab sofort kannst du für jedes Produkt Garantiebedingungen als PDF oder über einen Link hinterlegen. Deine Kunden können diese direkt in der Storefront aufrufen und sich dort auch das vollständige GARAN-Label anzeigen lassen. In der Bestellbestätigungs-E-Mail erhalten sie ebenfalls Zugriff auf die Garantiebedingungen – über einen Link oder als PDF-Anhang.
Außerdem speichert Shopware die GARAN-Informationen beim Bestellabschluss. So bleiben die ursprünglichen Angaben erhalten, auch wenn du die Garantieinformationen eines Produkts später änderst.
Neu ist auch die Möglichkeit, den vollständigen Hinweis zur gesetzlichen Gewährleistung direkt unterhalb der AGB im Checkout anzuzeigen. Du kannst diese Option in den Warenkorb-Einstellungen aktivieren, sofern du den allgemeinen Gewährleistungshinweis bereits eingeschaltet hast.
Weitere Informationen zu GARAN und den EU-Anforderungen findest du in unserem Blogbeitrag.
Transparente Rabattdarstellung mit dem 30-Tage-Niedrigstpreis
Mit dem neuen Release haben wir die Darstellung von Preisnachlässen in der Storefront angepasst. Wenn du für ein Produkt den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage hinterlegt hast, berechnet Shopware die prozentuale Ersparnis jetzt auf Basis dieses Preises statt anhand des regulären Streichpreises.
Auch die Darstellung von Streichpreisen und Rabatt-Badges berücksichtigt diese Änderung. Liegt der aktuelle Verkaufspreis nicht unter dem 30-Tage-Niedrigstpreis, zeigt Shopware keinen entsprechenden Rabatt mehr an.
Damit unterstützt dich Shopware dabei, Preisermäßigungen transparent darzustellen und die Anforderungen der EU-Preisangabenrichtlinie zu berücksichtigen.

Preiskonfiguration in der Shopware Administration mit Verkaufspreis, Streichpreis und dem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage.
Mehr Flexibilität beim Verkauf digitaler Produkte
Ab jetzt kannst du die Bestellmengen für digitale Produkte flexibler festlegen. In der Administration findest du dafür die neue Option „Mehrere Einheiten pro Bestellung erlauben“. Aktivierst du diese, kannst du Mindestbestellmengen, Mengenschritte und maximale Bestellmengen individuell konfigurieren. Deaktivierst du die Option, bleibt die Bestellmenge auf eine Einheit begrenzt.

Außerdem kannst du digitale Produkte jetzt auch ohne hochgeladene Dateien speichern, wenn du die Dateizuordnung über eine externe Lösung verwaltest. Das gibt dir mehr Spielraum bei der Verwaltung und dem Verkauf digitaler Produkte.
Weitere Verbesserungen in der Administration
Auch in der Administration gibt es mit Shopware 6.7.16.0 einige Neuerungen, die dir die tägliche Arbeit erleichtern:
Übersichtlichere Bestelldetails: Bei Bestellungen mit mehr als zehn Positionen kannst du jetzt durch die einzelnen Seiten der Positionsliste navigieren und die Anzahl der angezeigten Einträge anpassen. Zusätzlich helfen farbige Statuspunkte dabei, den aktuellen Bestellstatus schneller zu erkennen.
Mehr Struktur in Plugin-Einstellungen: Plugin-Entwickler können Konfigurationsoptionen jetzt in verschiedenen Tabs organisieren. So findest du dich insbesondere bei umfangreichen Plugin-Einstellungen leichter zurecht. Die neue Darstellung steht für Plugins zur Verfügung, deren Entwickler die Funktion nutzen.
Bessere Orientierung bei SEO-Metadaten: Bei Produkten und Kategorien siehst du jetzt direkt, wie viele Zeichen deine Meta Titles und Meta Descriptions enthalten. Shopware zeigt dir außerdem die empfohlene Zeichenlänge an und hebt den Hinweis hervor, wenn du diese überschreitest.

Shopware Administration mit Hinweisen zur empfohlenen Zeichenlänge für SEO-Metatitel und Meta-Beschreibungen von Kategorien.
Damit erhältst du an mehreren Stellen mehr Übersicht und kannst Einstellungen sowie Bestellungen einfacher verwalten.
Korrekturen bei Rule-Builder-Bedingungen
Wir haben zwei Fehler im Rule Builder behoben, die sich auf die Anwendung von Regeln und Promotions auswirken konnten.
Warenkorbpositionen korrekt berücksichtigen: Rule-Builder-Bedingungen prüfen jetzt wieder alle passenden Warenkorbpositionen, unabhängig davon, ob es sich um reguläre Produkte oder beispielsweise individuell hinzugefügte Positionen handelt. So greifen Regeln für Promotions und Versandarten wieder wie vorgesehen.
Rabatte gezielter anwenden: Bei der Bedingung zum Verhältnis von Preis und Streichpreis berücksichtigt Shopware jetzt, ob tatsächlich ein Streichpreis hinterlegt ist. Produkte ohne Streichpreis werden dadurch nicht mehr fälschlicherweise als reduziert eingestuft.
Die Korrekturen sorgen dafür, dass bestehende Regeln zuverlässiger greifen und Promotions gezielter angewendet werden. Erfahre hier mehr über den Rule Builder.

Shopware 6.7.16.0 bringt neue Möglichkeiten für Erweiterungen sowie wichtige Änderungen an bestehenden Schnittstellen mit sich:
Neue Extension Events für die Store API: Alle Core-Store-API-Routen stellen jetzt Extension Events bereit. Entwickler können über
onPre(),onPost()undonError()Eingaben und Ergebnisse anpassen oder Fehler behandeln, ohne die jeweiligen abstrakten Routen dekorieren zu müssen.SEO-URLs für App-Storefront-Routen: Apps können jetzt über neue Einträge im Manifest eigene SEO-URLs für Storefront-Seiten und Entity-Routen definieren. Die URLs werden automatisch bei Änderungen an den zugehörigen Entitäten aktualisiert und können pro Sales Channel angepasst werden.
Neue Administration-APIs und Composables (experimentell): Über
shopware:*-Module lassen sich ausgewählte APIs direkt importieren. Außerdem stehen erste Composables als Alternative zu bestehenden Administration-Mixins für Extensions bereit. Beide Funktionen sind noch experimentell und sollen mit Shopware 6.8 beziehungsweise 6.9 stabil werden.MCP-Updates und strengere Zugriffsrechte: MCP-Tool-Ergebnisse unterstützen jetzt strukturierte Daten über
structuredContentund eindeutigere Fehlerkennzeichnungen. Außerdem erhalten Integrationen und Benutzer ohne Administratorrechte nur noch Zugriff auf explizit freigegebene MCP-Funktionen. Bestehende Berechtigungen sollten daher überprüft werden.Vorbereitung auf Shopware 6.8: Neue Feature Flags ermöglichen es, kommende Änderungen bei Media-URL-Pfaden, der anteiligen Steuerberechnung im Warenkorb und dem Checkout-Verhalten unabhängig voneinander zu testen. Zusätzlich enthält das Release weitere Deprecations und Migrationshilfen für bestehende Erweiterungen.
Eine vollständige Übersicht aller technischen Änderungen und Deprecations findest du im Changelog.

Hier geht es um Features, die nicht in der Community Edition enthalten sind. Schau in unsere Übersicht, um Einblicke über die verschiedenen Shopware Pläne zu erhalten und aktiviere die Erweiterung Shopware Commercial, um die kommerziellen Features zu nutzen.
Nexus jetzt allgemein verfügbar – mit flexibleren Möglichkeiten für Integrationen
Ab sofort kannst du Konnektoren durch Konfiguration statt durch individuelle Programmierung entwickeln. So wird es einfacher, Shopware mit den Systemen zu verbinden, die du bereits für dein Unternehmen nutzt.
Dieser Ansatz schafft außerdem die Grundlage dafür, dass Partner und die Community künftig eigene Integrationen beisteuern können.
Zusammen mit einem wachsenden Angebot von mehr als 40 vorgefertigten Konnektoren ermöglicht dieser konfigurationsbasierte Ansatz die Anbindung einer größeren Vielfalt an Systemen und hilft dabei, den Aufwand und die Kosten für Integrationen zu reduzieren.
Mehr über Shopware Nexus erfährst du auf unserer Produktseite.

Workflows mit Copilot in Nexus einfacher erstellen und verwalten
Eine Automatisierungsidee in einen funktionierenden Workflow umzusetzen, kann Zeit und technisches Fachwissen erfordern. Mit Copilot in Nexus kannst du einfach beschreiben, was du automatisieren möchtest. Copilot unterstützt dich anschließend direkt in Nexus dabei, den passenden Workflow zu erstellen, zu optimieren und Fehler zu beheben.
So kannst du Automatisierungen einfacher entwickeln und weiter verbessern – von der ersten Idee bis zum funktionierenden Workflow, mit weniger manuellem Aufwand.


In diesem Abschnitt geben wir Einblicke in aktuelle Projekte aus dem Shopware Agentic Commerce Lab. Dort erforschen und testen wir, wie sich E-Commerce künftig für Menschen und KI-Agenten entwickeln könnte. Die experimentellen Projekte entstehen unabhängig von den regulären Shopware Releases und werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Bright Shelf: Produktvisualisierungen für deinen Shop erstellen
Hochwertige Produktbilder und Marketinginhalte zu erstellen, kann viel Zeit und Budget erfordern. Bright Shelf ist eine Research Preview, die anhand deiner Shop-URL Informationen über deine Marke und deren Tonalität sammelt. Auf dieser Grundlage unterstützt dich das Tool dabei, passende visuelle Inhalte zu erstellen.
Du kannst damit verschiedene Ideen für Produktbilder, Lifestyle-Fotos, Werbeanzeigen, Marketplace-Listings, Social-Media-Posts und Kurzvideos für TikTok oder Instagram ausprobieren. Bright Shelf soll es einfacher und kostengünstiger machen, die benötigten Inhalte zu erstellen, um deine Produkte zu bewerben und Kunden zu erreichen.
Teste die Research Preview unter getbrightshelf.com.


Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg mit der neuesten Shopware Version.

Wir danken allen GitHub-Contributors für ihre Pull Requests, die in diese Version eingeflossen sind. 💙



