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Der Jahresendspurt im E-Commerce steht bevor: So bereitest du dich optimal vor

Der Jahresendspurt im E-Commerce steht bevor: So bereitest du dich optimal vor

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Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler – damit rückt nicht nur der Winter immer näher, sondern auch der Jahresendspurt, auch als „Peak-Season“ bekannt. Für Händler ist dies einhergehend mit dem sich anbahnenden Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Verbraucher shoppen wie verrückt und es gilt, hier alle Register zu ziehen, um als Händler gegenüber der Konkurrenz hervorzustechen und ein möglichst großes Stück vom Umsatz-Kuchen zu ergattern. In diesem Blogbeitrag erfährst du nicht nur alles über die wichtigsten Tage der Peak Season, sondern auch, wie du dich optimal darauf vorbereitest.

1) Die wichtigsten Tage zum Jahresendspurt

2) Die besten Tipps zur Vorbereitung auf die Peak Season

1) Die wichtigsten Tage zum Jahresendspurt im E-Commerce

Damit du dich bestens vorbereiten kannst, stellen wir dir die wichtigsten Tage der Peak Season 2022 in chronologischer Reihenfolge vor.

Halloween am 31. Oktober 2022

Halloween findet jedes Jahr am 31. Oktober statt. Das Gruselfest kommt ursprünglich aus Irland und hat auch in den USA lange Tradition und erfreut sich auch in Deutschland immer mehr Beliebtheit. Da darf es an Süßigkeiten, Dekoration und Kostümen, typischerweise für jüngere Personen und Familien mit Kindern, natürlich nicht fehlen. Wenn du in diesen Segmenten Waren vertreibst, lohnt es sich also etwas Markeing-Budget in die Hand zu nehmen.

halloween

Singles Day am 11. November 2022

Der Singels Day findet seinen Ursprung in China. Dass er jedoch von Jahr zu Jahr auch für alle E-Commerce-Händler wichtiger wird, ist an den starken Umsätzen zusehen, die E-Commerce-Riesen wie Alibaba mit entsprechenden Kampagnen einfahren. Konkret wurde im vergangenen Jahr über Alibaba ein GMV von satten 84,54 Milliarden US-Dollar erzielt und zeichnet seit 2017 eine stetige, jährliche Steigerung. [1].

Doch was ist der Singles Day überhaupt? Der Singles Day findet jedes Jahr am 11. November statt. Der Grund: Die Zahl 1 soll einen Alleinstehenden symbolisieren, weshalb sich in China an diesem Tag auch viele Single-Partys etabliert haben. Zeitgleich ist der 11.11. aber auch ein Datum, an dem sehr viele Hochzeiten stattfinden. Unabhängig davon, ob dies bei Singles Liebeskummer verursacht oder im zufriedenen Single-Dasein mündet: Beides lässt sich bestens mit einer Schnäppchenjagd kompensieren beziehungsweise zelebrieren. So war es ein cleverer Schachzug von Alibaba, 2009 den Singles Day als Aktionstag mit zahlreichen Rabatten ins Leben zu rufen. Auch in Deutschland nimmt der Single Day Fahrt auf, so haben bereits Brands wie Douglas, myToys, MediaMarkt oder Otto entsprechende Kampagnen gestartet. Machst du auch mit?

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BFCM: Black Friday und Cyber Monday am 25. und 28. November

Der Black Friday stammt aus Amerika und findet immer am Freitag nach Thanksgiving statt. Somit fällt dieser Tag jedes Mal auf den vierten Freitag im November, in diesem Jahr also auf den 25. Der Black Friday ist also in den USA immer auch ein Brückentag und wird typischerweise genutzt, um die ersten Weihnachtseinkäufe in Angriff zu nehmen. Händler haben dieses Verhalten verstärkt, indem sie mit stark reduzierten Angeboten locken.

Zum Namensursprung des Black Friday gibt es verschiedene Theorien. Zum Beispiel, dass die Rekordumsätze am Tag nach Thanksgiving dafür sorgen, dass die Händler schwarze Hände vom Geld zählen bekommen. Aber auch, dass der Black Friday als der vielleicht umsatzstärkste Tag des Jahres Händlern die Chance bietet, raus aus den roten Zahlen zu kommen und nach all den Investitionen endlich schwarze Zahlen zu schreiben. Zudem ist der Begriff schon in den 60er Jahren gefallen – und zwar seitens der Polizei. Es wird vermutet, dass sie den Terminus nutzten, da sich an den Tagen nach Thanksgiving typischerweise lauter Menschenmassen in und um die Geschäfte, Gehwege und Straßen tummelten und dabei aus er Ferne wie eine schwarze Masse erschienen.

black-friday-shopping

Doch nicht nur der Freitag nach Thanksgiving hat einen Namen bekommen. Denn auch der Montag, der auf das Black Friday Wochenende folgt, ist schon seit mehreren Jahren als Cyber Monday bekannt. Black Friday und Cyber Monday in Kombination werden übrigens immer häufiger zu BFCM abgekürzt.

Ursprünglich hat sich der Black Friday als Ereignis für den stationären Handel etabliert, weshalb der Cyber Monday als digitales Pendant mit Schwerpunkt auf dem Onlinehandel angedacht war. Dass diese Grenzen aber mit dem immer beliebter werdenden Onlineshopping mehr und mehr verschwimmen, erklärt sich von selbst. So ist es kein Wunder mehr, dass viele Händler sich für Rabattaktionen über einen längeren Zeitraum entscheiden. Beispielsweise für eine oder zwei Black Week(s) oder sogar einen Black Month, der sich über den ganzen November erstreckt. 

Dass der Black Friday auch in Deutschland einer der wichtigsten Tage für dich als Onlinehändler darstellt, belegt u.a. eine in Deutschland durchgeführte Studie aus 2021, die die Kaufwahrscheinlichkeit zum Black Friday befragte:

black-friday-einkaufswahrscheinlichkeit-2021

Es lohnt sich also, potenziellen Kunden attraktive Angebote aufzubereiten.

Weihnachtsgeschäft im Dezember

Black Friday gilt zwar als Startschuss für das Weihnachtsgeschäft, das bedeutet aber nicht, dass danach weniger eingekauft wird. Laut einer Statista Umfrage aus dem Jahr 20201 kauft die Mehrheit sogar im Zeitraum vom ersten bis zum 15. Dezember ihre Weihnachtsgeschenke ein [3]. Es ist also ratsam auch hier noch mit Angeboten zu locken und mit Kampagnen auf diese aufmerksam zu machen. Besonders gute Gelegenheiten sind beispielsweise der Nikolaustag am 6. Dezember. Heiligabend und Weihnachten hingegen bilden den Abschluss der Peak Season. In diesem Jahr fällt Heiligabend auf einen Samstag. Daher ist davon auszugehen, dass in den Tagen zuvor noch fleißig die letzten Geschenke bestellt werden. Hier könnten Onlinehändler gut mit Last-Minute-Geschenkaktionen ein letztes Mal vor Jahresende in die Vollen gehen.

Peak-Season-2021-Zeitpunkt-Kauf-der-Weihnachtsgeschenke

Online-Anteil am Gesamtweihnachtsumsatz steigt von Jahr zu Jahr

Dass der Onlinehandel dabei eine immer stärkere Rolle spielt, zeichnet sich klar ab. Die Corona-Krise hat diesen Auftrieb noch einmal verstärkt, so lag der Online-Anteil am Gesamtumsatz im deutschen Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr [4]. bei satten 20,7 %.

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Jetzt, wo du dir einen Überblick über die wichtigsten Termine verschafft hast, geht es ans Eingemachte. Denn auch, wenn du mit deiner Peak-Season-Planung bereits begonnen hast, gibt es sicherlich noch das ein oder andere, dass du vielleicht noch nicht berücksichtigt hast. Wir haben hier wichtige Tipps zur Vorbereitung für dich zusammengestellt.  

 

2) Die besten Tipps zur Vorbereitung auf die Peak Season im E-Commerce

Tipp 1: Frühzeitig mit der Planung beginnen

Noch ein paar Wochen liegen vor dir. Falls du noch nicht mit der Planung begonnen hast, wird es jetzt höchste Zeit. Und fürs nächste Jahr kannst du dir schon jetzt einen frühzeitigen Reminder in deinen Kalender setzen, um alle Tipps zu befolgen, für die in diesem Jahr keine Zeit mehr blieb.

Tipp 2: Produkte und Rabatte clever planen

Ob Black Friday, Cyber Monday, Helloween, Singles Day oder Nikolaustag: Überlege dir genau, welche Produkte und Rabattierungen für welche Aktionstage besonders attraktiv sind. Möchtest du vereinzelte Produkte reduziert anbieten, bestimmte Kategorien oder gleich dein ganzes Sortiment? Es besteht auch die Möglichkeit, über die Aktionszeit eine eigene Shop-Kategorie anzulegen, in der alle Angebote für den Kunden übersichtlich dargestellt werden.

Wie sollen deine Rabattaktionen konkret aussehen? Hier einige Beispiele für spannende Promotions:

  • Absolute oder prozentuale Rabatte für den gesamten Einkauf
  • Vergabe eines Gratisartikels ab einem Mindesteinkaufswert
  • Beim Kauf eines zweiten Artikels erhält Dein Kunde einen Rabatt
  • Dein Kunde kauft drei Artikel, zahlt aber nur zwei
  • Rabatte für ausgewählte Kunden mit Hilfe von Promotion-Codes

Natürlich kannst du unterschiedlich hohe Rabatte auf deine Produkte gewähren. Gibt es Produkte, die bald nicht mehr aktuell sind oder hast du Ladenhüter? Dann sind attraktive Bundle-Pakete eine ideale Lösung, um den Abverkauf zu steigern. Es kann sich außerdem als besonders sinnvoll erweisen, ein Lockvogel-Angebot festzulegen, also ein Produkt, welches aufgrund des Rabattes besonders attraktiv ist. Über die Bewerbung dieses Angebots strömen dann besonders viele Kunden in deinen Onlineshop und entdecken nebenbei noch weitere Produkte, die im Idealfall ebenso im Warenkorb landen.

Tipp 3: Werbung zahlt sich aus

Nachdem du festgelegt hast, welche Produkte du im Peak Season Sale anbieten möchtest, solltest du dir über die passende Bewerbung Gedanken machen. Welche Marketing-Kanäle möchtest du nutzen? Plane unbedingt auch ein Budget für bezahlte Bewerbung ein, um Neukunden zu gewinnen. Wir haben nachfolgend geeignete Marketing-Kanäle aufgeführt, die für eine Bewerbung deiner Jahresendspurt-Aktion, beispielsweise für eine Black Week, infrage kommen:

Social-Media

Nutze deine Reichweite auf den Social-Media-Kanälen und mache deine Follower automatisiert in bestimmten Intervallen auf deine Angebote aufmerksam. Denke dabei an auffällige Banner sowie an Countdowns und Last Minute-Appellen. 

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SEO-Traffic

Bereits einige Wochen im Voraus kann es sich lohnen die organische Suche zur Aufmerksamkeit deiner Aktion zu nutzen. Lege zum Beispiel frühzeitig eine spezifische Black Friday Landingpage an, bereite diese mit entsprechenden Bildern, Texten und Keywords auf, sodass du in den Suchergebnissen gefunden wirst. Insofern du einen Blog oder Magazin in deinen Shop eingebunden hast, solltest du auch hier entsprechende Themenbeiträge veröffentlichen.

SEA-Kampagne

Pushe deine Aktion mit bezahlter Werbung! Es kann sich lohnen, bereits ein kleines Budget in die Hand zu nehmen, um mehr Traffic zu generieren. Hier bieten sich zum Beispiel Anzeigen bei Google oder auch bezahlte Werbung auf Facebook, Instagram & Co. an. Aber Achtung: Für bestimmte Keywords und Zielgruppen können Anzeigen in Aktionszeiträumen teurer werden.

E-Mail-Marketing

Nutze E-Mail-Marketing, um auch deine Bestandskunden über deine Peak-Season-Aktionen zu informieren. Bereite entsprechende Aktions-Newsletter frühzeitig vor und tease deinen Sale öfters bei deinen Kunden an. Denke auch hier an Automatismen, damit du genügend Ressourcen zur Peakzeit hast.

Retargeting

Retargeting ist eine Maßnahme, die du bei der Planung deiner Kampagnen für die verschiedenen Kanäle berücksichtigen solltest. Denn damit lassen sich nicht nur Kaufabbrecher zurückgewinnen. Du kannst auch einmalige Käufer dazu bewegen, erneut in deinem Onlineshop vorbeizuschauen. Plane also am besten von Anfang an auch Budget für wertvolles Retargeting mit ein.

Tipp 4: Vorsicht bei Werbung mit Rabatten

Wusstest du, dass es rechtliche Aspekte zu beachten gilt, wenn du mit Rabatten wirbst? Du darfst beispielsweise nur mit „bis zu 50% Rabatt“ werben, wenn auch wirklich ein nennenswerter Anteil der angebotenen Artikel so hoch reduziert ist. Erfahre im Beitrag Abmahnsicher durch das Weihnachtsgeschäft mehr zu diesem Thema.

Tipp 5: Sichtbarkeit über weitere Portale und Verkaufskanäle erzeugen

Am besten bespielst du Kanäle, die bei deiner Zielgruppe bisher ohnehin die größten Erfolge verzeichnet haben. Vielleicht lohnt es sich aber auch mal, etwas Neues auszuprobieren? Gerade mit dem Jahresendspurt vor Augen kann es sich lohnen, deine Produkte auch auf weiteren Kanälen und Portalen anzubieten und so für noch mehr Conversions zu sorgen – sei es auf neuen Verkaufskanälen (wie eBay, Amazon und Co.), über Social-Shopping (zum Beispiel für Instagram) oder auf Vergleichsportalen (wie idealo). Erfahre hier, wie Du neue Verkaufskanäle mit Shopware verknüpfst.

Neben Preisvergleichsseiten und Co. bietet sich vor allem zur Vorweihnachtszeit auch die Platzierung auf Geschenkideen-Seiten (zum Beispiel www.was-soll-ich-schenken.net) an. Es kann sich lohnen, ein wenig zu recherchieren, mit den Website-Betreibern Kontakt aufzunehmen und hier deine Produkte zu platzieren, die sich besonders gut zum Verschenken eignen. Gegebenenfalls ist auch Influencer-Marketing eine geeignete Maßnahme für dich, um Aufmerksamkeit für deine originellsten Produkte zu generieren?

Tipp 6: Individualität und Originalität sind gefragt

Sobald du deine Marketing-Kanäle festgelegt hast, kümmere dich um die Vorbereitung der Banner und Texte, die du für die Kanäle benötigst. Lege ein einheitliches und auffälliges Design zur Aktion fest und mache dir Gedanken darüber, mit welcher Bannersprache und Texten du deine Zielgruppe am besten ansprichst. Hebe dich von deiner Konkurrenz ab, denn du bist bei weitem nicht der einzige Händler, der zum Jahresendspurt versucht, mit attraktiven Angeboten in den Onlineshop zu locken. Vielleicht fallen dir auch kreative oder liebevolle Verpackungen, Beileger oder Add-ons ein, mit denen du deine Kunden beim Erhalt der Bestellung nachhaltig begeisterst? So erhöhst du nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Bestellung, sondern auch die Weiterempfehlungsrate.

Tipp 7: Bereite deinen Onlineshop vor

Es ist nicht nur wichtig, auf deine Jahresendspurt-Aktionen aufmerksam zu machen. Ebenso wichtig ist es, deine Shop-Besucher auch zu Kunden zu konvertieren. Damit das gelingt, beachte folgende Punkte:

Rule Builder für automtisierte Kampagnen

Plane deine Aktionen im Voraus und spiele sie automatisiert aus. So hast du in den Peak-Phasen notwendige, freie Ressourcen für den zu erwartenden Mehraufwand in den Bereichen Service und Versand. Der Rule Builder in Shopware ist die perfekte Basis hierfür. Mit diesem mächtigen Marketing-Tool kannst du differenzierte Preise zu bestimmten Tagen und Uhrzeiten festelgen, Gratisartikel ab einem bestimmten Warenkaufwert einstellen u.v.m. Weitere Informationen, Anwendungsbeispiele und Anleitungen findest du im Beitrag zu Rule Builder für Erlebniswelten.

User-Experience auf Deiner Website

Wenn es darum geht, die Conversion in deinem Shop rund um Black Friday und Co. nach oben zu kurbeln, steht vor allem das Nutzererlebnis im Fokus. Sorge mit auffälligen Bannern, Streichpreisen, Promotion-Aktionen oder einem Countdown dafür, dass deine Kunden im Shop auf Rabatte aufmerksam werden. Hier kann auch eine extra gestaltete Erlebniswelt zum Black Friday Sale helfen, die in deiner Hauptnavigation aufgeführt ist. Zu Weihnachten eignen sich darüber hinaus digitale Adventskalender hinter dessen Türchen sich attraktive Angebote verbergen. Praktische Erweiterungen mit denen du den Adventskalender schnell in deinem Online-Shop einbinden kannst, findest du in unserem Shopware store.  Dies ist ein perfektes Tool, um Kunden zu Mehrfachbestellungen zu animieren. Weitere, allgemeine Tipps dazu kannst Du auch im Blog Grundlagen der Conversion Optimierung nachlesen.

Adventskalender-Onlineshop

Push-Benachrichtigungen

Über Push-Benachrichtigungen kannst du deine Shop-Besucher optimal über deine besten Aktionsdeals zum Black Friday und Co informieren. Unser Partner etracker verrät dir im passenden Blogbeitrag, wie du über Push-Benachrichtigungen das meiste aus dem Black Friday Peak herausholst.

Suche optimieren

Bist du mit deiner Suche im Online-Shop zufrieden? Falls nicht, kann es sich lohnen, diese noch vor dem Jahresendspurt zu optimieren. Immerhin rechnest du zu deinem Peak Season Sale mit zahlreichen Kunden im Shop. Wenn diese schon mal da sind, sollen sie auch schnell weitere Produkte finden, die sie zum Beispiel noch als Weihnachtsgeschenk benötigen. Erfahre von unserem Partner Findologic, wie du deine Onsite-Suche noch vor der Peak Season optimierst.

Highlight-Kategorie und Erlebniswelt

Damit der Kunde schnell auf alle Angebote zugreifen kann, lohnt es sich, eigene Highlight-Kategorien anzulegen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist auch die Einrichtung einer eigenen Erlebniswelt zur Verkaufsaktion eine visuelle Verstärkung. Suche dir hierzu ggf. Unterstützung von deinem Shopware-Partner, um Veränderungswünsche durchführen zu lassen. Wie bereits erwähnt, nutzen Viele den Black Weekend Sale, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Dementsprechend bietet es sich an, deinen Shop bis dahin stellenweise optisch auf Weihnachten vorzubereiten oder Inspirationen für Weihnachtsgeschenke in Form von Erlebniswelten zu liefern.

Checkout-Prozess optimieren

Wenige Klicks bis zur Online-Zahlung, Transparenz bezüglich der Versand-/Zusatzkosten und flexible Bezahlmethoden sind drei Aspekte, die für einen reibungslosen Checkout-Prozess sorgen und in weniger Warenkorb-Abbrüchen resultieren. Unser Partner Mollie hat dazu weitere, lesenswerte Tipps zur Checkout-Optimierung zusammengestellt, die du dir als weitere Vorbereitung auf die Black und Cyber Week anschauen solltest. 

Ratenkauf anbieten

Zum Jahresendspurt wird der Warenkorb tendenziell größer. Laut der IFH-Studie „Shopping 2020“ kauft jeder zehnte Kunde am liebsten über den Ratenkauf, wenn der Warenkorb-Wert 500 Euro übersteigt. Mit Ratenkauf -oder "Später bezahlen" -Optionen kannst du deinen Kunden noch schnell und unkompliziert diesen Komfort ermöglichen. Statista_Peak-Season_Ausgaben_Black_Friday

Tipp 8: Performance Check – hält dein Shop dem Traffic-Anstieg stand?

Es gibt kaum etwas Nervenaufreibenderes für deine Kunden als lange Ladezeiten oder einen Shop, der gar nicht aufzurufen ist. Viele Kunden informieren sich bereits vor Black Friday und Cyber Monday über entsprechende Rabatte in Onlineshops, um sich den besten Preis zu sichern. Du solltest also an diesen Peak-Tagen auf jeden Fall mit einer erhöhten Besucheranzahl in deinem Shop rechnen. Solch ein hohes Traffic-Volumen kann Auswirkungen auf Ladezeiten, Bestellbenachrichtigungen oder auf die Aktualisierung des Bestandes haben.

Am besten suchst du dir Unterstützung von erfahrenen Experten. Diese erklären dir, worauf es an solchen Tagen ankommt. Mit Hilfe einer Analyse kannst du Stärken und Schwächen deines Shops erkennen und ggf. Serverkapazitäten aufstocken, damit am Peak Season Sale alles glatt läuft. Sprich also rechtzeitig mit deinem Hosting-Partner, damit performance-technisch alles glatt läuft. Grundsätzlich wirst du dich sicherer fühlen, wenn ein Entwickler bzw. Shopware Partner dir für den Notfall zur Seite steht und bei technischen Problemen schnell aushelfen kann.

Tipp 9: Fullfilment und Service

Kunden werden immer anspruchsvoller, was Versand und Service angeht. Außerdem schätzen sie Transparenz, was Rückgaberichtlinien und Versandkosten angeht. Sorge dafür, dass diese klar kenntlich gemacht und nachvollziehbar kommuniziert werden. Es empfiehlt sich, verschiedene Versandoptionen anzubieten, um die verschiedenen Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Sorge zudem dafür, dass du das, was du versprichst, auch einhalten kannst. Versichere dich bei deinen Versanddienstleistern, dass die Lieferfristen entsprechend eingehalten werden. Es ist auch ratsam, eine zusätzliche Versandversicherung abzuschließen. Lies hier bei Bedarf mehr zur logistischen Abwicklung und inwiefern dabei die Erwartungen deiner Kunden eine Rolle spielen.

Und noch etwas: Da es zum Jahresendspurt normalerweise zu einem erhöhten Aufkommen an Kundenanfragen und Rückgabeprozessen kommt, empfiehlt es sich mehr Servicemitarbeiter einzuplanen. Dabei können auch ein Livechat oder ein Chatbot eine Entlastung und ein Serviceplus sein. Deinen Kunden wird so schnell und einfach geholfen, ohne dass sie den Hörer in die Hand nehmen oder auf eine E-Mail-Antwort warten müssen.

Wir wünschen dir viel Erfolg und eine umsatzstarke Peak Season!

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Weitere effektive Tipps, wie du deinen Onlineshop perfekt auf den Weihnachtspeak vorbereitetst, findest du in dieser kostenlosen Checkliste von Shopware, PAQATO und Xentral.

Zur Checkliste

 


 

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/942068/umfrage/gmv-von-alibaba-am-singles-day-weltweit/

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