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International erfolgreich verkaufen: Diese fünf Tipps helfen!

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Ein Shopware-Shop erlaubt Onlinehändlern von jedem Ort der Welt an jeden Ort der Welt zu verkaufen. Klingt super, aber in der Praxis kann der internationale Versand undurchsichtig wirken. Wer sich davor scheut, international (und außerhalb der EU) zu verkaufen, untersagt sich aber gleichzeitig neue Absatzmärkte. Kunden sind aber immer offener dafür, auch international zu bestellen. Die Grenzen des globalen Onlinehandels verschwimmen immer mehr. Wenn Du lokale Produkte verkaufst, die international gefragt sein könnten, dann solltest Du Dich auf internationales Terrain trauen. Wenn Du an Dein Produkt glaubst und denkst, es könnte international Erfolg haben, dann biete internationalen Versand an. 

Wo wir beim Produkt sind, muss sich jeder Onlinehändler die Frage stellen, wie versandfähig das eigene Produkt auf große Strecken hin ist. Hinzu kommt, dass einige Produkte international gar nicht verschickt werden dürfen, wie z. B. Spraydosen. Die Entscheidung liegt bei Dir und Erfahrungswerte helfen Dir dabei, zu wachsen.

Mit Sendcloud als unserem exklusiven Versandpartner für Shopware haben wir die Möglichkeit, Dir Experten an die Hand zu geben, die sich mit Versandlösungen auskennen. Das intelligente Backend von Sendcloud erlaubt Dir Deinen Versandprozess zu optimieren und mit intelligenten Versandregeln kannst Du selbst den internationalen Versand einfach stemmen. Wir haben Dir in diesem Gastbeitrag 5 Tipps zusammengetragen, die Dir dabei helfen, Dich international aufzustellen.

Achte auf Verpackung und Verpacktes

Der Versand beginnt bereits beim Verpacken Deiner Ware. Bei der Verpackung kommt es, vor allem bei längeren Versandzeiten, auf eine robuste Verpackung an. Zerbrechliche Ware, aber grundsätzlich alles, was kaputt gehen könnte, wird immer großzügig mit Füllmaterial versehen. Hier bietet sich neben der klassischen Luftpolsterfolie auch Polystyrolschaum an. Bedenke hierbei, dass die Ware länger als in einem inländischen Versand unterwegs ist. Als Faustregel hat sich bewährt, immer einen Abstand von 6 cm zwischen Produkt und Karton zu lassen. Das schließt auch Verpackungsmaterial aus, das zu klein dafür ist. Ein gut gesichertes Paket hat eine viel größere Zustellrate. Wenn Du auf zufriedene Kunden zählen willst, überlasse lieber nichts dem Zufall und gehe gerade beim internationalen Versand so wenig Risiko wie nur möglich ein.

Die Ecken lassen sich mit Verpackungsband von mindestens 48 mm Breite gut absichern und sind so vor Verschleiß geschützt. Tatsächlich solltest Du darauf verzichten, mit Zeitungen als Füllmaterial zu arbeiten, da hier in manchen Ländern Zensurvorschriften greifen. Auch Kabel oder Drähte zum Verschließen von Versandboxen sind nicht ratsam. Die Aufschrift oder ein Aufkleber, der sagt “Vorsicht zerbrechlich!” wird i.d.R. vom Versanddienstleister angebracht. Achte hier darauf, Dich vorher mit dem Dienstleister abzustimmen, denn je nach Versand kann dieses Schild verboten sein. Wie bei allen internationalen Sendungen gilt hier: Informiere Dich am besten zuerst, bevor Du handelst.

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Die Adresse: Lieferchancen hoch halten

Landestypische Adressvorschriften können eine weitere Herausforderung sein. Gerade andere Sprachen oder Konventionen können zunächst verwirren. Doch einige Faustregeln helfen dabei, die Adressierung international korrekt vorzunehmen. Eine korrekte Adressierung hat immer mindestens 3 Zeilen und nicht mehr als 6. Dabei schreibst Du immer den Namen des Empfängers in die erste Zeile, gefolgt von Straße und Hausnummer, dann folgen Postleitzahl und Ort. In der letzten Zeile steht immer das Land. Es hilft, bei internationalen Sendungen das Land in Großbuchstaben und auf Englisch anzugeben. Andere Abkürzungen wie CH, F oder BR können zu Verwirrungen bei der Sortierung führen. Ein klares “Switzerland”, “France” oder “Brasil” dagegen wird international gut ausgelesen.

Hinzu kommen beim internationalen Versand (außerhalb der EU) zusätzliche Angaben, wie beispielsweise die Telefonnummer oder die Mailadresse des Empfängers. Sie können dabei helfen, die Lieferchance zu erhöhen. Ein weiterer Faktor ist der Versanddienstleister, für den Du Dich entscheidest. Im Groben gibt es zwei Optionen: Du kannst Dienstleister wie UPS oder DHL wählen, die den gesamten Prozess durch ihre internationale Versandkette betreuen oder Du kannst von lokalem zu lokalem Dienstleister verschicken, wie z. B. mit der Deutschen Post und dann weiter mit der Royal Mail in England.

Letztlich kommt es bei diesen Optionen auch immer darauf an, wie hoch die Versandkosten sind. Zusätzliche Lieferoptionen können sich auf die finalen Versandkosten auswirken, dazu gehören Tracking, Versicherung oder auch ein gewünschter Expressversand. Je weiter das Päckchen reisen muss, desto länger ist es natürlich auch unterwegs. Dabei entscheidest Du am besten für Deine Kunden im Vorfeld, welche Optionen Du anbieten willst und welche sich für Deine Produkte am besten eignen.

Die Sache mit dem Zoll: Dokumente checken

Außerhalb der EU wartet ein Thema auf Dich, dass wir schnell im Alltag vergessen. Der Zoll ist noch immer eine internationale Realität und kann zu Verzögerungen bei der Lieferung Deines Pakets führen. Zollpflichtige Pakete bringen ein wenig mehr Papieraufwand mit sich und benötigen folgende, korrekt ausgefüllte Dokumente: Achte bei Sendungen außerhalb der EU auf eine korrekt ausgefüllte Handelsrechnung in dreifacher Ausführung und, wenn Du mit einem Postunternehmen (wie z. B. Deutsche Post oder Österreichische Post) verschickst, die richtige Zollinhaltserklärung (CN22/CN23) sowie ggf. die Paketkarte CP71.

Wenn Du Pakete mit DHL Express oder UPS verschickst, kannst Du auch “Paperless Trade” verwenden. Das bedeutet, dass die Zollformulare elektronisch an den Versanddienstleister übermittelt werden. Damit sparst Du Dir, aufwendige Dokumente an Dein Paket anzubringen. Sobald Du Deine internationalen Bestellungen fertiggestellt hast, werden die Zollformulare an den entsprechenden Versanddienstleister übermittelt – eine große Zeitersparnis! Und gleichzeitig verringert sich so die Gefahr, dass wichtige Dokumente auf der Reise der Waren verloren gehen.

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Retouren auch international abwickeln

Natürlich kann es auch bei internationalen Sendungen zu Retouren kommen. Um sicherzugehen, dass Kunden trotz einer Retoure wieder bei Dir bestellen, solltest Du ihnen den bestmöglichen Service bieten. Hier kann z. B. ein Online-Retourenportal in verschiedenen Sprachen helfen (wie Sendcloud es z. B. für europäische Sendungen anbietet). Hinzu kommt, dass Du Retouren kostengünstig hältst, wenn Du Dich im Vorfeld mit den Bedingungen der Versanddienstleister beschäftigst. Dabei kommt es auf die von Dir gewünschten Leistungen an. Was brauchst Du genau: schnellen Versand, gute Nachverfolgung, günstige Versandkosten. Ein Vergleich der Anbieter kann sich hier durchaus lohnen.

Sendcloud: Ein starker Partner für Deinen Versandprozess

Na, hast Du Lust bekommen in den internationalen Versand einzusteigen? Diese Einführung in die Feinheiten des internationalen Verkaufs und Versandhandels hat Dir hoffentlich einen guten Überblick gegeben. Natürlich konnten wir an dieser Stelle nicht auf alle Eventualitäten eingehen, wollten Dir aber zeigen, dass auch Du mit den richtigen Tools internationale Kunden bedienen kannst.

Wenn Du weitere offene Fragen hast, schau doch in das von Sendcloud zusammengestellte Whitepaper zum Thema “Internationaler Versand”. Darin findest Du insgesamt 10 Tipps und ausführliche Erläuterungen zu den hier besprochenen Themen.

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Über Sendcloud

Sendcloud ist die All-in-One-Versandsoftware für Onlineshops. Das Ziel ist es, dass der Versand von Paketen so einfach wird wie das Senden einer E-Mail.

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