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Enterprise: Wie lässt sich Shopware mit ERP-Systemen verbinden?

 Enterprise: Wie lässt sich Shopware mit ERP-Systemen verbinden?

Dieser Blogbeitrag wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Unser Technologie Partner Alumio kennt sich bestens mit ERP-Systemen aus. In diesem Beitrag erklärt Alumio, wie die Anbindung von Shopware an die gängigsten ERP-Systeme gelingt.

SAP S/4 Hana und Dynamics 365 Finance and Operations gehören zu den renommiertesten Enterprise-ERP-Systemen auf dem Markt. Da unser Umfeld weiterhin eine vollständige Digitalisierung und eine 360°-Kundenzufriedenheit anstrebt, setzen Händler auf die Schaffung eines Omnichannel-Erlebnisses und Digitalisierung durch Integrationen zwischen diesen ERPs und der führenden E-Commerce-Plattform Shopware.

Wenn Du ein Integrationsprojekt mit einem umfangreichen ERP startest, passiert es häufig, dass Consultants in Deinem Projekt einsteigen. Und dann kann ein wahrer Albtraum beginnen ...  

Vermutlich wird man Dir sagen, dass das SAP von Dynamics ERP nicht in der Lage ist, die Daten als Webservices zur Verfügung zu stellen, oder dass die vorhandenen nicht für den Echtzeiteinsatz geeignet sind.

Natürlich können diese ERP Webservices bereitstellen, aber es gibt leider keine Alternativen. Einfacher ausgedrückt: Eine normale KMU-ERP oder Buchhaltungssoftware-Anwendung hat eine große Anzahl von Datenentitäten, die als Webservices bereitgestellt werden und in den meisten Fällen auch gut dokumentiert sind. Beispiele für Datenentitäten sind Kunden, Produkte, Lager, Preise, Aufträge, die auch für B2B E-Commerce benötigt werden, etwa kundenspezifische Preise, Rechnungen etc. Wenn wir also feststellen, dass sie „empty“ sind, meinen wir damit, dass die Webservices dieser ERP-Riesen noch nicht in der Lage sind, solche Daten zu liefern.

Müssen ERP Consultants wirklich mit an Bord sein?

Daher müssen alle gewünschten Shopware-Daten von ERP-Consultants als Webservices erstellt werden, damit die digitale Umgebung in der Lage ist, die Daten aus dem ERP zu empfangen und zurück an das ERP zu senden, um ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis zu gewährleisten. Dynamics 365 FO ist etwas anders, aber auch hier fehlen die Daten, die für die Automatisierung Deiner E-Commerce-Plattform für B2B E-Commerce benötigt werden. Sie scheinen zwar Daten für B2C E-Commerce zu haben, aber den Webservices fehlt es an Performance, wenn sie Katalogdaten abfragen. Deswegen werden die Microsoft-Consultants dazu raten, eine Push-Datei zu konfigurieren, damit die Webservices keine Performance-Probleme produzieren. Ein zweites Problem, das die Microsoft-Consultants zu lösen versuchen, ist die Tatsache, dass die dynamischen, benutzerdefinierten Felder des Katalogs nicht im standardmäßig verfügbaren Webservice abgebildet sind.

Wie bereits erwähnt, stehen keine Daten für B2B-E-Commerce zur Verfügung, was bedeutet, dass gleichzeitig auch keine Daten für B2B kundenspezifische Preisinformationen, Echtzeit-Bestellsimulationen zur Darstellung der richtigen Rabatte, Preise, Mehrwertsteuer und Warenkorbzuschläge zur Verfügung stehen, Das trägt dazu bei, dass die Bestellungen, Lieferungen und Rechnungen aller Ihrer Kunden nicht in einer Push-Datei versendet werden können, die nur die Daten abruft – was zu Performance-Problemen führt.

Wenn Du diesen Weg einschlägst, ohne dass Webservices oder Daten verfügbar sind, hast Du ein komplexes SAP- oder Dynamics-Projekt, einen Zeitrahmen von drei bis sechs Monaten, der ausgeschöpft wird, bevor das Integrationsprojekt überhaupt beginnt, Deinem Kunden, der drei Tage für eine individuelle Webservice-Konfiguration durch einen ERP-Consultant benötigt und ein Trial-and-Error-Projekt, das sich nicht auszahlt. Natürlich scheinen drei Tage nicht so problematisch zu sein, aber stell Dir vor, dass Du für ein ausgewachsenes E-Commerce-Projekt 20 Webservices benötigst. Es ist also wichtig, sich klarzumachen, dass sich 20 Webservices multipliziert mit drei Tagen zu einem benötigten Budget summieren – nur für ERP-Consultants. Dazu gesellen sich die Probleme, die ERP-Consultant verursachen, indem sie versuchen, „digitale Experten“ zu sein, was nicht der Fall ist. Wir sind der Meinung, dass digitale Prozesse von den richtigen Personen geleitet und überwacht werden sollten, wie z. B. Shopware und den assoziierten Geschäftspartnern.

Die Anbindung der Enterprise-Varianten von SAP und Microsoft Dynamics an Shopware kann zur Folge haben: 

  • ein SAP- oder Dynamics-Projekt, bei dem kein Webservice bzw. keine Daten zur Verfügung stehen
  • ein komplexes SAP- oder Dynamics-Projekt mit beteiligten ERP-Consultants
  • ein Kunde, der einen hohen Betrag für die Konfiguration seiner Webservices bezahlt
  • drei bis sechs Monate Zeitverschwendung, bevor das Projekt überhaupt beginnt
  • ein Test- und Fehlerprojekt, das Dich aufhält statt voranzubringen

Da Du nun also weißt, dass Du „intelligenter und nicht härter arbeiten“ willst, möchtest Du höchstwahrscheinlich mit einem Projekt beginnen, das nicht so komplex und teuer ist und das Dir gleichzeitig dokumentierte Webservices zur Verfügung stellt, die Dich mit allen Daten versorgen. Wie es sich von selbst versteht, denn „wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“!

Zum Glück... brauchst Du diese ERP-Consultants NICHT!

Die reibungslose Lösung: So verbindest Du SAP und Dynamics mit Shopware!

Wir von Alumio sind seit mehr als 20 Jahren mit SAP und Microsoft verbunden und haben eine einzigartige und native Software geschaffen, in der ERPs installiert werden können. Die Software liefert Konfigurationsfunktionen, mit denen die Datenobjekte der ERPs innerhalb weniger Tage konfiguriert werden können. Zwischen dem ersten und dritten Tag verfügst Du über 21 gut dokumentierte Webservices und Push-Datenpunkte, die im Wesentlichen an Shopware angebunden werden können – einem bekannten Marktführer bei einem globalen Industriestandard.

Wie funktioniert das?

Schritt 1 

Die API-Plugin-Software wird von Alumio, von der IT-Abteilung des Unternehmens oder von dessen Microsoft- oder SAP-Partnern installiert.

Schritt 2

Die Konfiguration des API-Plugins benötigt einen Tag. Das IT-Team konfiguriert das Plugin, um Datenobjekte und benutzerdefinierte Felder zuzuordnen. Die Experten von Alumio leiten diesen Prozess an. Dabei stellen wir auch sicher, dass die Firewall des Unternehmens die Daten von der IP der Shopware-Installation annimmt.

Schritt 3

Das API-Plugin liefert nun alle benötigten Datenpunkte für Shopware als Webservice oder Push-Datei. 

Aber wie mit Shopware verbinden? 

Du bist nun in der Lage, die Daten mit Deinem Entwicklungsteam zu verbinden, indem Du einen benutzerdefinierten Code für Shopware verwendest. Ein schnellerer und zukunftssicherer Weg ist die Nutzung der Integrationsplattform von Alumio. Die Integrationsrouten stehen bereits als Vorlagen zur Verfügung, sobald Dein Integrationsprojekt startet. Du kannst nun die Routen nach den Bedürfnissen Deines Kunden ändern, die Integrationen von Junior-Entwicklern durchführen lassen und hast dadurch automatische Logging- und Monitoring-Funktionen!

Die Kosten der API-Plugins

Das Wichtigste: API-Plugins sind kostengünstige Lösungen, um Dein Integrationsprojekt mit allen benötigten und gewünschten Webservices zu starten. Für die Vollversion, die 21 Webservices umfasst, zahlst Du etwas mehr als für die acht Datenrouten, die für B2C-E-Commerce benötigt werden.

Zusätzlich gibt es auch eine Variante, die für E-Invoicing, EDI und Message Broker vorgesehen ist. Im Wesentlichen kostet die Installation und Konfiguration des SAP-API-Plugins als Festpreis-Integrationsprojekt nur einen begrenzten Betrag, so dass die Gesamtbetriebskosten für ein dreijähriges Projekt nur einen Bruchteil einer Version betragen, die von ERP-Consultants erstellt wird. Vielleicht noch wichtiger: Innerhalb von drei Tagen steht Dir eine funktionierende Version zur Verfügung.

Das Rad muss nicht neu erfunden werden – Deine E-Commerce-Träume lassen sich wunderbar mit der starken Kombination aus Alumio und Shopware verwirklichen.

 

Mehr erfahren 

Weitere Informationen zu SAP und Microsoft Dynamics können auf der Alumio-Websiete nachgelesen werden.

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